Montag, August 17th, 2009

Jetzt wollen natürlich alle von ihr wissen, wie sie das so macht, das Schönbleiben. Danach befragt, hatte sie ein einfaches Rezept parat: „Lebensfreude, Spaghetti und ab und zu ein Bad in Olivenöl!“ Klingt einfach, und kann bestimmt leicht nachgelebt werden. Geschrieben und getan. Mein Plan für die letzten Wochen: erst DVD von Mario Barth reingezogen (Lebensfreude), dann zum Abendessen Spaghetti „Aglio e Olio“ gegessen (Spaghetti + Knoblauch + Olivenöl – das muss einfach etwas werden!), anschließend Badewasser eingelassen und großzügig Olivenöl dazu gemischt (Olivenölbad; doch Vorsicht! Damit das Badewasser nicht aussieht wie die Schlachtebrühe vom Hausschlachter, braucht’s einen Emulgator. In meinem Fall habe ich Sahne genommen, eins zu eins mit Olivenöl verquirlt und ins Badewasser verteilt.).
Nach zwei Wochen täglicher Anwendung kann ich Folgendes berichten: Ich kenne alle Witze von Mario, ich kann Spaghetti nicht mehr sehen (und meine Umwelt mich nicht mehr riechen; ich hätte ja auch ein anderes Rezept probieren können, oder?), und mein Spiegel zeigt keine signifikanten Veränderungen meines Aussehens. Außer, dass ich eine samtweiche Haut habe, um die mich selbst meine Frau beneidet, und ich weiß nun: kein Quietscheentchen mit ins Olivenölbad!
Das wird nämlich ziemlich glitschig und flutscht einem schon mal aus der Hand ins Antlitz. Mit Pech, ins eigene.
So bleibt mir nach der Versuchsphase nur der (schwache) Trost: Was zählt, ist die Schönheit von innen!
Ungerecht ist das schon. Manche haben aber auch ein Glück mit den Genen.
„Ähh, KWS, kannst’e da was machen … ?“
Tags: Lebensfreude, Schönheit, Sophia Loren
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