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	<title>a.c.media - Die Werbeagentur in Uslar &#187; SchriftstellerInnen</title>
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		<title>Echt witzig, hey!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 15:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durch den Kopf geschossen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<description><![CDATA[Von den Qualen eines Schreiberlings Da sitzt man nun vor einer leeren Seite und soll was möglichst witziges absondern, damit die Leser ihren Spaß haben. Und was, wenn der Autor gar keine Lust hat, was witziges zu schreiben, weil ihm nämlich gerade überhaupt nicht danach ist? Dann muss er natürlich trotzdem ran. Ganz egal, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><img class="alignleft size-medium wp-image-33" title="kopfgeschossen" src="http://www.a-c-media.de/wp-content/kopfgeschossen2-300x177.jpg" alt="kopfgeschossen" width="300" height="177" />Von den Qualen eines Schreiberlings</h2>
<h3>Da sitzt man nun vor einer leeren Seite und soll was möglichst witziges absondern, damit die Leser ihren Spaß haben. Und was, wenn der Autor gar keine Lust hat, was witziges zu schreiben, weil ihm nämlich gerade überhaupt nicht danach ist?</h3>
<p>Dann muss er natürlich trotzdem ran. Ganz egal, ob ihm gerade das Finanzamt viel zuviel Einkommenssteuer abgenommen hat, und das nur, weil er vergessen hat die Erklärung abzugeben. Sein Einspruch wurde natürlich auch abgelehnt: was die haben, das rücken die nicht mehr raus. Und weil dem netten Autor das tierisch aufregt, wird er auch noch krank, bekommt Darmkrämpfe und erzeugt Flatulenzen in einer Quantität, dass die Gasprom Sonderschichten fahren müsste, um auch nur annähernd diese Mengen zu fördern. Dass das wiederum dem Familienleben nicht gerade förderlich ist, und es der Frau des Kreativen ziemlich nervt, dauernd mit der „Brise Landluft“ in der Wohnung herumwedeln zu müssen. Obwohl bei so richtiger Landluft ist schon auch mal ein wenig Güllegestank mit dabei. Das will meine Frau aber nicht hören und erteilt Schlafzimmerverbot. Na, da kann einem doch schon mal was witziges einfallen, oder? Und wenn einem dann was eingefallen ist, und man einen richtig „langen Riemen“ runtergeschrieben hat, dann gibt es einen Stromausfall. Dreimal dürfen Sie raten, ob der Autor seinen Text vorher gesichert hatte!</p>
<p>Also noch einmal von vorne. Dabei sind es das erste Mal in diesem Jahr richtig warme Temperaturen, und die Temperatur im Büro des sich für seine Leser quälenden „Schriftstellers“ übersteigt gerade die 38°C-Marke. Schrieb ich schon, dass der Ventilator kaputt ist? Der Hohn ist dann übrigens, wenn man gerade vorher eine Anzeige über Klimageräte in die Zeitung platziert hat. Damit das hier mit der Witzigkeit, die ja nach Hape Kerkeling keine Grenzen kennt, noch was wird, wringe ich jetzt mein durchgeschwitztes T-Shirt aus, und mache einfach weiter. Interessiert Sie nicht? Mir doch egal. Da werde ich trotzig. Irgend ein Schenkelklopfer wird mir schon noch aus der Tastatur fließen.</p>
<p>Wen wir ja schon lange nicht mehr hatten, ist der Verein Deutsche Sprache. Sie erinnern sich vielleicht, dass der immer gegen Anglizismen wettert, und neue Wörter dafür sucht. Letzten Monat haben die ein deutsches Wort für „Public Viewing“ gesucht, und sich unpassender Weise (wie ziemlich oft) für „Fußballkino“ entschieden. Was ist, wenn aber kein Fußball, sondern zum Beispiel Formel 1 übertragen wird? Und kann ich da auch Sperrsitz ordern? Und kommt auch der Eisfritze durch die Reihen?</p>
<p>Jetzt wird ein neues Wort für „chillen“ gesucht. Ich bin gespannt, und tippe auf abhängen oder ausruhen. Beises trifft es nicht, das scheint bei den älteren Herrschaften aber den Witz auszumachen. Ich hätte da natürlich eine Alternative Deutschwortsuche anzubieten. Ich suche ein treffendes deutsches Wort für den unsäglichen Anglizismus „Blowjob“. Was das ist, erkläre ich hier nicht, es könnten ja Kinder von unter acht Jahren mitlesen. Und dass mir hier keiner mit „Stängelpusten“ kommt, gell?</p>
<p>Womit wir wieder bei dem Thema wären: Schweinkram. Und da wollte ich nicht hin, weil das ja nicht witzig ist. Sonst berichtete ich nämlich auch von dem Sozialarbeiter aus Kassel, bei dem man Kinderpornos auf dem Rechner gefunden hat. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Der Typ hatte aber nicht nur solch Schweinkram auf dem Rechner, sondern auch Kontakt zu Kinderheimen. Warum fällt mir jetzt das Ding ein, mit dem man Luftmatratzen aufpumpt? Egal, lassen Sie mich über den designierten (wenn es nach ihm ginge, tut es aber nicht) Präsidenten der USA, Obama sinnieren. Fünf Millionen Menschen haben ihn im Fernsehen gesehen, tausende haben ihm zugejubelt, nur keiner weiß eigentlich so richtig warum. Denn die Politik von Obama wird sich im Wesentlichen kaum ändern. Auch er will weiter Krieg spielen, und macht jetzt schon Werbung dafür. Natürlich sollen auch die Bündnispartner ordentlich und vermehrt „mitspielen“, denn nur so ließe sich der Terrorismus in der Welt bekämpfen. Genau, Mister Obama: Wir opfern mal eben ein paar unserer Soldaten, damit für Sie weiterhin Gelder aus der Rüstungsindustrie fließen. Aus Vietnam lernen? Nein, das geht ja nicht. Gegen Terroristen und Selbstmordattentäter helfen jedenfalls keine Kriegsmaschinerie. Aber Mist! Das war jetzt auch nicht witzig. Na ja, nächstes Mal &#8230;</p>
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		<title>Kabra-Adabra, mrei dal kwarzer Schwater …</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 14:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durch den Kopf geschossen]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Potter]]></category>
		<category><![CDATA[SchriftstellerInnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe beschlossen, meinem bisherigen Leben ein Ende zu setzen! In Anbetracht dessen, dass Sozialhilfeempfängerinnen durch Schreiben von Kinderbüchern zu mehrfachen Millionärinnen mutieren können, werde ich zu den Schriftstellern überwechseln. Ich schreibe ein Buch! Das Buch wird von einem Jungen handeln – ich nenne ihn mal Perry Hotter. Einen Titel habe ich auch schon: Perry [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft size-medium wp-image-33" title="kopfgeschossen" src="http://www.a-c-media.de/wp-content/kopfgeschossen2-300x177.jpg" alt="kopfgeschossen" width="300" height="177" /></h3>
<h3>Ich habe beschlossen, meinem bisherigen Leben ein Ende zu setzen! In Anbetracht dessen, dass Sozialhilfeempfängerinnen durch Schreiben von Kinderbüchern zu mehrfachen Millionärinnen mutieren können, werde ich zu den Schriftstellern überwechseln. Ich schreibe ein Buch! Das Buch wird von einem Jungen handeln – ich nenne ihn mal Perry Hotter. Einen Titel habe ich auch schon: Perry Hotter und der Wein der Steisen.</h3>
<p>Zum Inhalt: Perry Hotter, dem die Eltern durch die Untaten eines grausamen Adligen namens Moldevort verlustig gegangen sind, und der selbst eine Narbe davongetragen hat, die ihn immer wieder an den Tod seiner Eltern erinnert und genauso immer dann ins dunkelrot zu verfärben droht, wenn bei Perry der Gang zur Toilette ansteht, um ein größeres Geschäft zu erledigen, was ihm dann auch den Spitznamen „Roter Kackebratz“ einbrachte, lebt bei seinen übergewichtigen Tante, Onkel und Cousin. Diese missbrauchen den 11-jährigen Perry nach Strich und Faden. Als Dienstboten, Schuhputzer und Eklige-Reste-Verzehrer. Den Rest des Tages muss er immer auf seinem Zimmer verbringen und seine Eltern vergessen.</p>
<p>Trotz vehementen Einspruchs seiner Anverwandten, wird er von einem waldschratigen Wildhüter namens Dahrig in die nur für Zaubereranwärter zugelassene Schule Woghart verbracht, wo er sogleich den Schulleiter Dorbledumb und die Mitschülerin Merhine für sich einnimmt. Ehe er sich versieht, lernt Perry Hotter auf einem Staubsauger von Ielem (mit satten 2000 Watt) durch die Lüfte zu düsen und gar lustige Spiele zu spielen (und da neue Besen, oder auch Staubsauger, bekanntlich gut kehren, gewinnt er das Spiel natürlich, und macht sich dadurch die andere Mannschaft, die aus lauter eingebildeten Zauberersprösslingen besteht, nicht gerade zum Freund; das ist aber ein paralleler Handlungsstrang, der hier nicht schon verraten werden soll. Schließlich müssen Sie das Buch ja alle kaufen! Der Verkauf startet übrigens in Ihrer bekannten Buchhandlung am 1. November 2007 – rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft – um Mitternacht! Also 0 Uhr. Sie können aber auch um 24 Uhr kommen! Der Händler hat dann auf. Ganz sicher. Glaub ich.)</p>
<p>Während seines Aufenthalts in Woghart trifft er mit seinen neuen Freunden Merhine und Nor (Wer denkt sich so bescheuerte Namen aus? Ach, ich!) in tiefsten Kellerverliesen der Schule auf einen dreiköpfigen Hund, welcher den Wein der unheimlichen Steisen bewacht – und mehr davon trinkt als ihm gut tut, denn die Köpfe wackeln doch bedenklich hin und her und die Schnauzen haben einen furchterregenden Beißreflex, dem es tunlichst auszuweichen gilt.</p>
<p>Da fällt Perry Hotter endlich wieder ein, dass seine Eltern ihm kurz vor ihrem Ableben sagten, dass, wenn er von dem Wein tränke, er seine Eltern vor der ewigen Verdammnis bewahren könne. Zudem dürfe er noch einmal in die blutunterlaufenen Augen seiner lieben Mutter blicken, die ihm dann aus dem Jenseits zuwinkt und sich endgültig mit den lieben Worten „Mein kleiner Roter Kackebratz“ für immer (mal sehen, häh, häh …) verabschiedet. Perry Hotter und seine Freunde setzen nun alles daran, etwas von dem begehrten Gesöff zu be- und an dem räudigen Köter vorbei zu kommen. Unerwartete Hilfe bekommen sie dabei von einem der Professoren der Zaubererschule, der sich aber sehr schnell als der düstere Moldevort entpuppt, welcher sich unanständiger Weise den Körper des Profs Untertan gemacht hat, und sein grausiges Spiel mit ihm treibt, wie zum Beispiel aus dem Hinterkopf gucken und so weiter.</p>
<p>Erklärtes Ziel von Moldevort ist es, auch Perry Hotter ins Nirwana zu befördern, und somit die ganze Familie auszurotten.  Kaum bemerkt Perry den Schwindel, wird seine Narbe rot, und die Handlung ist für kurze Zeit unterbrochen. … Dann aber kämpft er mit allem was er hat, und auch mit einigem, was er nicht hat, gegen den dreiköpfigen Hund und den fiesen Moldevort.</p>
<p>Kann er den ungleichen Kampf gewinnen? Werden seine Freunde ihm helfen, oder lieber eine Orgie mit dem berüchtigten Wein der Steisen feiern? Bekommt Perry seine Eltern noch einmal zu Gesicht, und &#8211; wichtiger &#8211; hat er sich auch richtig abgewischt?  All diese Fragen werden in meinem neuen Buch &#8220;Perry Hotter und der Wein der Steisen&#8221; beantwortet. Vom 31. Oktober zum 1. November 2007, Mitternacht, bei Ihrem Buchhändler, der dann hoffentlich geöffnet hat. Sie können das Buch natürlich auch bestellen, gegen Vorabüberweisung, versteht sich. “Millionen zu mir &#8230;”</p>
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