Mittwoch, Mai 26th, 2010
… sind alle da draußen. Was aber nur meine unmaßgebliche Meinung ist. Wie ich darauf komme? Ich kann mich nicht wehren, gegen den Mist, der täglich in den Medien als Topnachricht verbreitet wird.Ballack (das ist so ein Fußballspieler) kann bei der Weltmeisterschaft in Südafrika nicht Spielerchen machen. Weil, er hat Knöchel. Das ist den Öffentlich-Rechtlichen doch glatt eine Sondersendung zu den Nachrichten um 20 Uhr wert. Zusätzlich bringt eine große deutsche Zeitung auf der ersten Seite ein Bild von Ballacks Knöchel, und bei „Wetten, dass“ auf Malle darf er dann auch noch seinen verbalen Sondermüll verklappen. Wir bekommen von den durchgeknallten Programm- und Zeitungsmachern schon gesagt, was wichtig und was nichtig ist.
In Europa geht’s um die Wurst den Euro und den Zerfall der Eurozone, und es scheint nichts Wichtigeres als den kleinen König Kalle Ballack zu geben. Der muss sich doch vorkommen, wie ein Halbgott, so wie er von den Medien hofiert wird. Der arme Junge wird doch bekloppt, wenn der irgendwann aus den Medien und der Aufmerksamkeit der Fußballfanatiker verschwindet. Dieser ganze Bohei um den Knöchel von Ballack geht mir jedenfalls tierisch auf – tja, worauf, schreibe ich jetzt nicht. Irgendwie erinnert das ein wenig an das alte Rom und an „Brot und Spiele“. Bloß nicht an was Wichtiges denken, immer schön ablenken, dann bekommt die Spekulation um Mehrwertsteuererhöhung auf 25% auch keiner mehr so richtig mit. Sogar die Liberallallas können sich jetzt gar nicht mehr erinnern, dass sie ja eigentlich keine Steuererhöhungen wollten, sondern das Gegenteil. Nun wurden sie aber von Mutti Murkel alle wieder eingenordet.
Da trifft es sich auch gut, dass eine Bankiersgattin (ist das eigentlich ein Titel?) medienwirksam entführt wurde. Da kann man über das Volk wieder einen ordentlichen Eimer Betroffenheitspolemik ausschütten, dann sind sie beschäftigt.
Apropos beschäftigt. Haben Sie auch schon angerufen? Na, im Radio. Wetter ist zu kalt. Rufen Sie an und sagen Sie uns Ihre Meinung. Nur 14 Cent aus dem deutschen Festnetz. Ballack kann nicht zur WM. Was sagen Sie dazu? (ach, sorry hatten wir ja schon) Schlussmachen mit seinem Partner per SMS. Was ist Eure Meinung? Ruft an! Wohin machen Sie Ihren Pfingsausflug, rufen Sie an … Aaaaahhhhhhhhh!!!!
Ich hasse Mitmachradio. Ich will Musik und Nachrichten – richtige Nachrichten und richtige Musik. Nicht das beste von heute und die Hits aus den 80ern, ich will die von den Sendern propagierte Abwechslung, die bei denen daraus besteht, dass den ganzen Tag der gleiche Mist läuft. Inklusive Dauerberieselung von Queen und Michael Jackson. „Einfach mehr Abwechslung“ heißt nicht, ein Repertoire von höchstens 100 Liedern hoch und runter gedudelt. Hey, ich zahle dafür. Und was bekomme ich, kaum dass ich die Kiste mal andrehe? „Ich habe einen Schatz gefunden …“ sülzt es aus den Lautsprechern, da flockt einem ja sogar die Kondensmilch im Kaffee aus. Und weil ich gerade so schön dabei bin: Ich möchte von Euch marschierpulverbedröhnten Moderatorenzombies (nur mein subjektiver Eindruck) nicht geduzt werden. Und Eure aufgesetzte Fröhlichkeit, die einem 8°C im Wonnemonat Mai noch als Flip-Flop-Wetter verkaufen möchte, damit könnt Ihr Eure Kindergartenkinder quälen, aber nicht mich. Wer braucht im Radio überhaupt einen Moderator? Nachrichtensprecher und Musikaufleger reichen doch völlig. Da können die Gebühren auch wieder fallen. Ich brauche auch keine Talkshow im Radio, schon gar nicht mit der ewig aufgesetzt lachenden Tiedchen, oder einer Bärbel „ich bin ja so betroffen“ Schäfer. Die soll lieber zusehen, dass sie bei den Schäferstündchen ihres Mannes auch anwesend ist, und mich nicht auch noch im Radio nerven.
Man bekommt den Eindruck, dass das Volk durch die Medien konsequent verblödet werden soll.
Jede Silikoneinlage in Brüsten irgendwelcher Pseudoprominenten ist wichtiger als das aktuelle Geschehen in Deutschland und Europa. Jeder angebliche Superstar fesselt die Aufmerksamkeit der Medienkonsumenten länger, als die Talfahrt des Euros. Und damit denn alle restlos verdummt werden, schalten Geldinstitute Anzeigen mit der Überschrift „Profitieren Sie jetzt von der starken Wirtschaft“. Und im Himmel ist ganz großer Jahrmarkt, die Buden stehen alle in Niedersachsen.
Das musste einfach mal raus!
Tags: Journalismus, Merkel, Politiker, Radiomoderatoren, Satire, Topnachrichten, Verdummung
Posted in Durch den Kopf geschossen | No Comments »
Montag, März 29th, 2010
Es erfordert schon immenses Vorstellungsvermögen, unseren Staatshaushalt zu begreifen. Das liegt unter anderem daran, dass da so viele Nullen mit im Spiel sind. Und das kann man so oder so sehen – und hat immer Recht.Um diese ganze Misere begreiflich zu machen, greife ich zu einer List: ich streiche einfach die Nullen weg (wenn das so einfach wäre …). Dann kommen dabei Zahlen heraus, die sogar der „normale Ottoverbraucher“ versteht.
Also: Die diesjährigen Ausgaben der BRD betragen 327 Euro (wir erinnern uns: nix Nullen). Und weil ja in der Geschichte der BRD noch kein Politiker je mit Geld umgehen konnte, summiert sich seit 1949 die Staatsverschuldung auf 1.700,- Euro. Aber, wir sind ja der Wirtschaftsgigant in der EU. Uns geht es ja so gut!!! Wir haben nämlich auch Einnahmen. Zum Beispiel aus Steuern. Die betragen voraussichtlich 214,- Euro. Und noch ein paar Kröten, die unter der Rubrik „Sonstiges“ hereinkommen (nein, nicht die Parteispenden, die bleiben allein den Parteien) in Höhe von ca. 27,- Euro. Das macht zusammen – uuups – ja nur 241,- Euro. Wir brauchen doch aber 327,- Euro. Also benötigen wir einen Kredit von 86,- Euro. Und im Gegensatz zu oben erwähntem „normalen Ottoverbraucher“ bekommt unser rollender Finanzvernichter natürlich den Kredit, obwohl er ja schon 1.700,- Euro Schulden hat und nur 241,- Euro hereinkommen. Von denen die Zinsen für den dann auf 1.786,- Euro gestiegenen Schuldenberg aufgebracht werden müssen. Tilgung? Gar nicht dran zu denken.
Allein die Trösterin der Witwen und Waisen, die ehemalige Zensursula und jetzige Ministerin für Arbeit und Soziales bekommt aus dem Haushalt 147,- Euro (ihr Vorgänger kam mit 124,- Euro aus), und die geburtenstarken Jahrgänge kommen erst. Die Zinsen für die Kredite fressen allein 41,- Euro auf, sodass die beiden Ministerien alleine schon 188,- Euro benötigen. Und die anderen 14 Ministerien wollen auch was haben. Schließlich spielen wir ja auch Krieg, und Wohltäter natürlich auch. Die armen Banken, die sich in die Bredouille geritten haben, müssen schließlich großzügig unterstützt werden. Wäre ja nicht auszudenken, wenn deren Manager mit ein paar Millionen im Jahr weniger auskommen müssten (allein der Herr Ackermann, seines Zeichens Chef der Deutschen Bank, bekommt geschätzte 0,01 Euro Jahresgehalt; die sieben fehlenden Nullen müssen Sie sich dann wieder dazu denken, das Komma weglassen und die eins vorne dran stellen; na gut, ich will mal nicht so sein: 10.000.000,-).
Nun müssen die anderen aber zusammen mit 53,- Euro auskommen. Damit sind die natürlich nicht zufrieden, und möchten auch gerne mehr Geld haben. Leider wachsen die Einnahmen nicht so schnell, wie die Ausgaben. Und da haben unsere Politiker eine tolle Idee: Steuersenkungen! Leuchtet Ihnen das auch so ein wie mir? Es soll quasi so funktionieren, dass durch die Senkung der Steuern die Wirtschaft angekurbelt wird, da ja alle mehr Geld haben und somit auch mehr kaufen können, und dadurch haben wir dann das ersehnte Wachstum. Hat in der Vergangenheit noch nie funktioniert, wird es auch in Zukunft nicht. Die Aussichten sind also mehr als übel. Und wenn Onkel Wolfi fürderhin auch noch sieben Prozent Zinsen (wie zum Beispiel Griechenland) statt drei Prozent auf die 1.786,- Euro Schulden zahlen müsste, dann kann er sich gleich auf den Weg in die Insolvenz machen.
Zur Not könnten wir aber auch ein paar Inseln verkaufen, so wie man es den Griechen vorgeschlagen hat. Sylt ist bald sowieso nicht mehr da, da können wir vorher auch noch einen schnellen Euro machen. Und Helgoland? Wer braucht schon Helgoland? Auf der Fähre wird eh allen immer schlecht.
Am Besten ruft der Schäuble mal den Peter Zwegat von RTL an. Den Schuldnerberater der Nation. Dann macht RTL eine Doku-Soap draus („Schäuble 5, und der Zwegat macht sich auf die Strümpf“ oder so ähnlich), und vermarktet die europaweit zu horrenden Summen, die dann wieder in die Staatskasse zu fließen haben. So könnten wir es schaffen, aus der Schuldenfalle herauszukommen. Wobei auch das Auge etwas davon hätte, denn bei Schäuble zu Hause und im Ministerium sieht es bestimmt nicht so heruntergekommen aus, wie bei Zwegats Stammkunden. Zudem hätten unsere europäischen Nachbarn mal ordentlich was zu lachen, und das ist schließlich gesund. So tun wir auch noch etwas für deren Gesundheitskassen. In der BRD sieht’s da ja eher schlecht aus. Kopfpauschale, ick hör dir trapsen. Aber das sind ja keine Steuern, das sind Abgaben. Und Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix.
Tags: Neuverschuldung, Politiker, Sarkasmus, Satire, Schäuble, Steuern, Zwegat
Posted in Durch den Kopf geschossen | No Comments »
Dienstag, Dezember 8th, 2009
… das Einkaufen, trotz Krise, ist gemeint. Konsumforscher sind sich dieser Tage einig, dass zu Weihnachten die Kassen in den Geschäften klingeln. Genau so laut oder gar noch lauter, als 2008.Damit es aber mal so richtig klingelt in den Kassen, haben sich in diesem Jahr unsere Volksheroen, die Bundestagsabgeordneten, etwas Besonderes ausgedacht: Füller kaufen! Hört sich erst mal nicht so spannend an, ist es aber doch, wenn man bedenkt, dass unsere Politiker für 68.800,- Euro 396 Füller und andere Stifte der Nobelmarke Montblanc orderten. Allein in diesem Jahr! Das macht im Durchschnitt 173,74 € pro Schreibgerät. Schließlich will man ja als darbender Abgeordneter seine Kaufverträge für Ferienhäuser in der Toskana auch standesgemäß unterschreiben. Bei brutto nur 7.668,- € monatlich können einen schon die Existenzängste übermannen, sodass man im Zeitalter hip gewordener Depressionen an irgend etwas Halt suchen muss, und sei es nur an einem güldenen Füllfederhalter. Gut, die steuerfreie Kostenpauschale von 3.868,- € tröstet auch etwas, auch die monatlich 14.312,- €, die als Gehälter für Angestellte des Abgeordneten gewährt werden. Und natürlich die 12.000,- € Bürokostenzuschuss jährlich, für Arbeitsgerät wie PCs, Papier, Bleistifte und – Füller. Nun ist es so, dass diese 12.000,- € auch ausgegeben werden müssen, damit sie nicht am Ende des Jahres verfallen. So erklärt es sich auch, dass sogar scheidende Abgeordnete, die es auf Grund der blöden, blöden Wähler nicht geschafft haben, ihr Mandat zu behalten, noch mal eben schnell feststellen mussten, dass sie ja gar nichts zu schreiben haben, und deshalb zügig Füllfederhalter von Montblanc orderten.
Großzügig, wie wir alle nun einmal sind, gönnen wir den paar Abgeordneten doch ihre Füller und Kugelschreiber, solange wir uns nicht klar machen, dass diese von unseren Steuergeldern bezahlt wurden. Ein kleiner Einblick in die Finanzen: 622 Abgeordnete sitzen im deutschen Bundestag. Das macht Gehälter von 57.233.952,- € jährlich, dazu 7.464.000,- € Bürokostenzuschuss, ca. 1.866.000,- € Zuschuss zur Krankenversicherung der Abgeordneten, zuzüglich der Kosten für die Angestelltengehälter von 106.824.768,- €. Das wären dann nach Adam Riese 173.388.720,- €. Dazu kämen dann noch die Kosten für Dienstreisen, die auch bezahlt werden. Ich glaube dass ich nur sehr knapp daneben läge, wenn ich behauptete, unsere Abgeordneten kosten uns jährlich ca. 200 Millionen Euro. Das Gute: der Betrag ist inklusive Füller!
Tags: Politiker, Steuergeldverschwendung
Posted in Durch den Kopf geschossen | 2 Comments »
Dienstag, September 1st, 2009
Ach! Gerhard Schröder ist Jäger?
Tags: Deutsch, Politiker, Sprache, Steinmeier, Wahlkampf
Posted in Allgemein | No Comments »
Dienstag, August 25th, 2009
… in den Wahlkampf um die Gunst der Wähler. Erste Aufregung verursachte das Wahlplakat von Vera Lengsfeld (CDU), auf dem sie Ihr und der Kanzlerin Dekolleté als Freilichtbühne zelebrierte unter dem Motto: Wir haben mehr zu bieten!Nun ist Masse bekanntlich nicht gleich klasse, und man könnte die beiden Damen beinahe mit einer Zucchini vergleichen, die im Alter zwar immer dicker wird, geschmacklich aber derbe nachlässt.
Doch nicht nur Möpse finden Ihren Weg in die Wahlkampfwerbung, auch Ärsche (ja, liebe Kinderlein, ich habe jetzt „Ärsche“ geschrieben, so steht es nämlich auch auf dem Plakat). Nein, nicht der von Frau Merkel, Gott – oder wer auch immer – bewahre, der knackige Hintern von der Linken Halina Wawzyniak. Ihr Motto lautet: Mit Arsch in der Hose in den Bundestag. Sie hat auf dem Plakat wenigstens eine Jeans an, die ihr Maurerdekolleté nicht offenbart – was in dem Fall ja eigentlich schade ist. Ich meine, wenn sich die Politikerinnen schon exhibitionieren, dann doch bitte die jungen, knackigen. Da schaut Mann hin, und macht dann vielleicht auch – versehentlich – das Kreuz an der falschen Stelle, weil er Verpackungen und nicht Inhalte im Kopf hat. Man male sich das aus: Da könnte halb Deutschland zum Kommunismus bekehrt werden, nur weil Sarah Wagenknecht im knappen Einteiler Wahlwerbung macht. Da brauchte es noch nicht mal ein Wahlprogramm, da reichte es, wenn sie uns Städtenamen mit dem Anfangsbuchstaben „B“ und „erlin“ am Ende raten ließe, und partout keiner drauf kommen will, in der Hoffnung, dass sie das letzte bisschen Stoff auch noch fallen lässt.
So geraten unsere konservativen Politikerinnen unter Wahlwerbedruck und denken sich vielleicht: Was könnte ich noch ausziehen um anzuziehen. Wähler nämlich. Gabriele „St. Pauli“ hatte sich sicherlich schon gefreut, für Ihre „Freie Union“ endlich wieder in ihr Latexkostüm schlüpfen zu dürfen, leider wurde ihre Partei nicht zur Wahl zugelassen.
Schwerlich vorstellbar ist auch eine spärlich bekleidete Familienministerin „Zensursula“ von der Leyen, wie sie nur im Stringtanga mit Rentnerinnen, Rentnern und ganz vielen Kinderlein „Kein schöner Land, in dieser Zeit“ singt. Zumal einige es ja als Aufforderung zur Kinderpornografie auffassen könnten. Da hat Frau es nicht leicht, wenn „nackich machen“ zur Königsdisziplin im Wahlkampf mutiert. Aber wieso eigentlich nur Frau? Ich kenne einige Damen (und auch Herren) die es sicherlich begrüßen würden, wenn unser Wirtschaftsminister zu Guttenberg sich die eine oder andere Blöße gäbe. So rein bekleidungstechnisch gesehen, und natürlich frisch gegelt, weil’s besser flutscht, auch in der Gunst der Wählerschaft.
Schwer hätte es sicherlich der Kanzlerkandidat der SPD, Frank-Walter Steinmeier (kennen Sie nicht? Das ist der dicke Weißhaarige mit der Kinderbrille, unser derzeitiger Außenminister), obwohl ich mir vorzustellen vermag, dass der auch ein paar Brüste vorweisen könnte. Wahlkampfmotto: Wir haben nicht nur Haare auf den Zähnen!
Leichter dagegen hätte es der Teddybär der CDU, Peter Harry Carstensen aus Kiel, der legte sich einfach nur nackt aufs Bärenfell, und schon wären seine Bärendienste in Schleswig-Holstein vergessen und er wiedergewählt.
Die beiden Quotenhomosexuellen der FDP und SPD hätten bei einigen Wählern unbekleidet sicherlich auch Chancen gewählt zu werden. Wobei sich der Herr Westerwelle nicht mit einer 18 unter der Schuhsohle begnügen müsste, sondern sich gleich eine 21 auf sein bestes Teil tätowieren lassen könnte. Wenn dann am Ende nur das rauskäme was dranhängt, egal, er hätte zumindest sein Bestes gezeigtgeben.
Den Vogel schösse dann sicherlich der „Kanzlerkandidat“ der HSP, Horst Schlämmer ab. Zu seinem Wahkampfmotto „Yes weekend“ käme dann noch „Nur für Dich, Schätzelein!“ und alle Giselas der Welt, na ja, zumindest Deutschlands, lägen ihm zu den Käsefüßen und wollten ihn nicht nur wählen, sondern auch den Rücken massieren. Links, konservativ, liberal, ein bisschen grün und auch noch nackt, da ist das Kanzleramt nicht fern. Schließlich gibt es dann Schönheitsoperationen für alle! Da könnte sich der Herr Gysi glatt die Beine verlängern lassen. Wenn sich dann noch „Ullalla“ Schmidt lasziv auf der Haube ihres Dienstwagens räkelt, mit nichts weiter an, als Schweinegrippe-Flugblättern von Hoffmann-La Roche, ihr Haupt umkränzt von Tamiflu-Injektionsspritzen, dann kann ja nichts mehr schiefgehen, oder?
Tags: CDU, Die Linke, FDP, Ironie, Kanzlerin, Politiker, SPD, Wahlkampf
Posted in Durch den Kopf geschossen | No Comments »
Mittwoch, August 19th, 2009
… erinnert mich so ein wenig an “Die Kunst des Krieges” von Sun Tsu. Bloß keine Angriffsfläche bieten.
Tags: CDU, Ironie, Politiker, Wahlkampf
Posted in Allgemein | No Comments »
Montag, August 17th, 2009
Euphorische Kleinwagenhändler überall in Deutschland! Die Abwrackprämie vom Staat wirkt nicht nur, sie treibt mitunter auch seltsame Blüten. Davon später mehr.OK, ich oute mich hier mal; auch ich habe von der Prämie profitiert. Sie kam aber sowas von rechtzeitig. Unser kleiner Polo, der uns seit 1992 treuer und zuverlässiger Begleiter war, begann dann doch, etwas an Arthrose zu leiden. Und Lochfraß! Dabei dachte ich, das gäbe es nur bei Waschmaschinen. Jedenfalls waren von den satten 45 Pferdestärken vielleicht noch so 25 übrig, die anderen 20 fraßen ihr Gnadenbrot in Form von ausreichend Motoröl und Superbenzin. Zudem begann der Kleinwagen, ursprünglich einmal schwarz, farblich etwas in Richtung rostrot zu changieren, wobei die Schweller und der Unterboden wohl nur durch diverse Schweißnähte zusammengehalten wurden. Der Weg zur Arbeitsstätte meiner lieben Gattin (acht Prozent Steigung, danach genau so viel Gefälle – nein, nicht bei der Gattin, auf dem Arbeitsweg) fiel ihm zusehends schwerer, er kämpfte sich mit ca. 40 km/h den Hügel hinauf, während sich der Füllstand im Tank und der Ölwanne rapide verringerte. Da half auch das Gefälle nicht mehr viel, weg ist weg. Und dann kam die Abwrackprämie!
Wir also nichts wie hin, ins Autohaus, ausgesucht, gekauft und eine Woche später abgeholt. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn schließlich mussten wir ja unseren treuen Begleiter dort lassen, damit er der Schrottpresse zugeführt werden konnte. Erinnerungen kamen hoch. Zum Beispiel, wie vor acht Jahren die Schwiegermutter brastig, wegen irgendeines Vorkommnisses mit dem ‘bösen’ Nachbarn, die Einfahrt nicht wirklich mittig nahm, und der erste Kratzer den Lack zierte. Die einen nannten es Kratzer, die anderen Schramme, ich Beule. Nun ja, vorbei. 192.000 Kilometer, fast ohne Klagen. Drei Tage später rief der Autohändler an. Auf dem Weg zum Abwrackbetrieb ist unser Polo liegengeblieben, Motorschaden. „Puh, das war knapp!“
Mittlerweile überschlagen sich ja die Autohändler mit ihren Angeboten. Die Prämie wird natürlich immer schon mit reingerechnet, einige geben sogar zusätzlichen Rabatt. Ich habe schon Leute auf der Straße weinend zusammen brechen sehen, nur, weil die sich im Dezember 2008 ein neues Auto gekauft haben, oder einfach kein altes Auto mehr besitzen.
Aber auch denen wird jetzt geholfen, die Abwrackprämie macht es möglich. Die gibt es jetzt nicht nur für alte Autos. Die Werbefuzzis haben nämlich die Abwrackprämie für sich entdeckt. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird mit einer Abwrackprämie bedacht. „1.500 € Abwrackprämie für Ihre alte Küche, beim Kauf einer neuen!“ „500 € Abwrackprämie für Ihre Wohnzimmergarnitur, beim Kauf einer neuen!“ „100 € Abwrackprämie auf Ihre alte Gleitsichtbrille, beim Kauf einer neuen Gleitsichtbrille der Firma ‘Schauinsland’!“ „50 € Abwrackprämie auf Ihre alten Wanderstiefel, beim Kauf von zwei Paar Wanderstiefeln der Marke ‘Laufgut’!“ „5 € Abwrackprämie auf Ihr altes, gebrauchtes, beim Kauf eines 100er-Paketes Toilettenpapier ‘Putzweg’!“ Und so weiter und so fort … Was ich mich frage: Wann kommen die Heiratsvermittler endlich auf den Dreh? Und wie viel Abwrackprämie gäbe es für meine alte Angetraute, wenn ich eine frische, unverbrauchte nähme? Umgekehrt könnte natürlich auch meine Zimmerlinde nach einer Abwrackprämie für mich nachfragen. Den Zahn habe ich ihr aber schon gezogen. Für mich alten Depp gibt’s nix. Noch nicht mal einen Rabatt auf den neuen (Depp).
Impulse für den Arbeitsmarkt, die gibt es aber, sagt Ministerpräsident Wulff. Deswegen sähe er die Abwrackprämie gerne vom Staat aufgestockt. Ob das den Opel-Mitarbeitern (oder sagt man Opelianern?) hilft, wage ich zu bezweifeln. Wenn GM den Laden dicht macht, dann nutzt auch keine Abwrackprämie mehr. Zur Zeit ist in den Autohäusern jedenfalls alles eitel Sonnenschein. So sonnig, dass die zwar ihre Gebrauchtwagen noch inserieren, sie zu verkaufen aber kein ‘Verkäufer’ mehr Zeit findet. Die sind alle mit Neuwagen beschäftigt. Nun ja, die Zeiten werden sich natürlich nie ändern, und die Gebrauchten bleiben so lange auf dem Hof, bis man Abwrackprämie für sie bekommt. Neuwagen, die länger als zehn Jahre auf Halde stehen werden, warten dann ebenfalls auf die Abwrackprämie. Nur, weil der Staat die Autohersteller übernommen hat um sie vor der Insolvenz zu retten, und diese jetzt produzieren „was das Zeuch hält“! Blendende Zukunftsaussichten, oder?
Tags: Abwrackprämie, Politiker
Posted in Durch den Kopf geschossen | No Comments »
Montag, August 17th, 2009
Ja, ja, die Bankenkrise. Wenn ich das höre, könnte ich selbst eine Krise bekommen. Da versemmeln die Banken die Gelder der Anleger (nicht ihr eigenes, wo kämen wir denn da hin), und jetzt schreien sie um Hilfe. Der Vater Staat wird es schon richten.Konkret heißt das, dass alle Bürger nun von den Kassen zur Kasse gebeten werden, indirekt. Sie haben eine schlechte Schufa? Bekommen keinen Kredit bei Ihrer Bank, den Sie dringend benötigen? Tja, aber die Bank bekommt Kredit bei Ihnen. Über Ihre Steuergelder. Sie wurden nicht gefragt? So ist das nun mal. Die Deutsche Bank hat allein im letzten Quartal über vier Milliarden Euro im Lokus versenkt. Vor dem Hintergrund nimmt sich das Viktory-Zeichen des Multimillionärs Ackermann besonders arrogant aus. Da kommt so ein Mitleid heischender Schwächeanfall natürlich gerade recht. Die Hypo Real Estate aus Bayern entpuppt sich derweil als besonders großes Milliardengrab. Hier ist der Staat mit etlichen Milliarden eingesprungen – also Sie mit.
Schlau wäre es, wenn der Staat die Bank ganz übernähme, dann kann er an den Mittelstand dringend benötigte Kredite verteilen. Denn der Mittelstand ist es, der die deutsche Wirtschaft in Gang hält. Und der vor allem noch Steuern zahlt.
Sie haben noch Bankaktien? Ich wüsste da einen Klopapierhersteller, der die dringend benötigt. So könnte man sich mit den wertpapierstyligen Klorollen standesgemäß den Hintern wischen. Garantiert ist das Papier anschließend mehr wert als vorher.
Apropos Staatsbank: Die HSH-Nordbank, die mehr als zur Hälfte Hamburg und Schleswig-Holstein gehört, möchte aus dem Finanzmarktstabilisierungsfonds 30 Milliarden Euro Garantiesumme beantragen. Gleichzeitig will sie an die 70 Millionen Euro als Dividende an ihre Anleger auszahlen. Paradox? Kommt noch besser: Die HSH-Nordbank unterhält auch ein „Engagement“, wie sie es blumig umschreiben, auf den Cayman-Inseln. Da ich nicht glaube, dass sie dort einen Ferien- oder Tauchclub betreiben, sich im Fischgeschäft engagieren, oder gar in der Rumherstellung, muss ich annehmen, dass sie allein aus Gründen der Umgehung der Steuerpflicht in Deutschland tätig sind. Man könnte also sagen, der Staat behumpst den Staat, um sich dann beim Staat wieder zu bedienen, also bei uns allen. Das ist wie Robin Hood, nur anders herum.
Nun habe ich mich gefragt, ob ich nicht mal eine Jobsuche bei den Großbanken starten soll. Meine Qualifikation: Ich bin fähig und in der Lage innerhalb weniger Monate Milliarden an Euro zu verspekulieren, zudem bin ich willens und bereit, zu meinem siebenstelligen Jahresgehalt am Jahresende noch einmal den einen oder anderen siebenstelligen Bonus in Empfang zu nehmen. Zusätzlich beherrsche ich ganz hervorragend die „Freistellung“ von tausenden von Mitarbeitern, sodass die Bilanz am Ende des Jahres sogar mehr als ausgeglichen ist. Bei Interesse, schreiben Sie bitte an den Stadtkurier und betteln bitten um einen Termin.
Nun ist das ganze Brimborium um die Banken noch lange nicht ausgestanden. Am Ende steht vielleicht doch die Verstaatlichung aller privaten Großbanken. Wer weiß? Nur, Kredite für notwendige Investitionen zu bekommen, wird für den Privat- wie für den Geschäftsmann immer schwieriger. Wolfgang Joop dagegen freute sich neulich in der ARD richtig, dass jetzt endlich Schluss ist mit dem guten Leben, dass man sich wieder besinnt auf die wirklich wichtigen Werte, dass man auch als kleiner Unternehmer – zum Beispiel Betreiber eines vietnamesischen Restaurants – zufrieden gibt mit den wenigen Einnahmen, und alle Familienmitglieder zwangsweise zusammenrücken müssten, also Zusammenhalt erfahren. Auch die Unsitte des Zweitwagens (mit dem die Frau ja zur Arbeit fahren muss, weil auf dem Dorf ja keine öffentlichen Verkehrsmittel verkehren, was ja schön wäre, sagt doch der Name das aus) hat er angeprangert. Zumindest so ähnlich hat sich der immer noch Millionär bei der Frau Will geäußert. Ist der nicht niedlich, wie er so Wasser predigt um anschließend Wein zu saufen? Alle müssen sich bescheiden, nur ich selbst natürlich nicht. Nun ja, Exzentriker sind in der Modebranche ja gang und gäbe.
Also, schnallen wir alle den Dolce & Gabana-Gürtel enger, damit die Ackermänner dieses Landes weitere Milliarden verbraten können. Wäre doch gelacht, wenn so ein „Männätscher“ das nicht hinbekäme.
Tags: Bankenkrise, Bankster, Politiker, Steuern
Posted in Durch den Kopf geschossen | No Comments »
Montag, August 17th, 2009
Seit drei Wochen wissen wir endlich offiziell, was wir beim Blick auf unseren Kontostand sowieso schon wussten: Wir sind arm! Also nicht jeder, aber jeder achte – mindestens. Arbeitsminister Scholz gab aus seinem Armutsbericht bekannt, dass 13 Prozent der Bundesbürger als arm gelten, noch mal 13 Prozent werden nur durch staatliche Unterstützung vor der Armut bewahrt. Die soziale Kluft habe sich vertieft, sagt er. Er hätte uns ja auch mal was Neues erzählen können.
Interessant an den Ausführungen sind die nachfolgenden Zahlen, hier ein wenig verkürzt: Als reich gilt jemand (alleinstehend, keine Kinder), desses Einkommen netto mehr als 3.418 Euro beträgt; als arm, wenn er nur 781,- € netto in der Tasche hat. Immer noch ein wenig abstrakt? Gut, dann hier mal ein Beispiel, das jeder nachvollziehen kann: Der Präsident des Landesverbandes des KFZ-Gewerbes, Manfred Woltmann, meinte während seiner Eröffnungsansprache der neulich stattgefundenen Einbecker Motor-Show, es wären durchschnittlich acht Monatsgehälter für einen Neuwagen aufzuwenden; nur 3,2 Gehälter für einen Gebrauchten. Die Äußerung nehme ich mal zum Anlass für ein kleiner Rechenspielchen. Ein neuer 3er BMW kostet in der kleinsten Motorisierung und in Serienausstattung ca. 26.000,- Euro. Wir reden hier von unterer Mittelklasse! Für DM-Fetischisten: Das sind ca. 50.000,- D-Mark! Wenn Woltmanns Aussagen nun stimmen, verdient der Käufer dieses Modells monatlich 3.250,- € netto. Da fehlen also nur 168,- € Verdienst um offiziell als reich zu gelten. Und damit kann man sich nur einen 3er BMW leisten.
Der Arme müsste übrigens 6.248,- € für einen Neuwagen aufbringen – das reicht noch nicht mal für einen Dacia Logan, oder wie der heißt. Was will uns diese Rechnung nun sagen? Ganz einfach: Wir sind arm! Und das wussten wir vorher schon. Nun werden einige Politiker aber ganz wuselig, und wollen dringend was unternehmen (ja, ist denn schon wieder Wahl?), faseln von Umverteilung und Steuersenkung für die unteren Einkommen. Das ist also ungefähr so, als wenn ich beim Einkaufen an der Schlachtertheke statt 500 g Thüringer Mett, plötzlich und unerwartet 550 g für gleiches Geld bekomme. Das freut einen, aber satter wird man davon auch nicht. Und das sind immerhin 10 % mehr! Also der Arme bekäme statt 781,- € 859,10 €. Das freute ihn sicherlich, änderte aber nichts an seinen Lebensumständen. Er könnte höchstens in Erwägung ziehen, statt nur bei Aldi, auch einmal im Monat bei REWE einkaufen zu gehen. Nicht wirklich die Erlösung aus der Armut. Zudem die zehn Prozent sowieso für Heizkosten draufgingen. Was also tun? Hier mal ein blauäugig vorgeschlagener Maßnahmenkatalog:
• Wiedereinführung und erhöhung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer (und bitte nicht für Radfahrer, sondern Autofahrer)
• Wiedereinführung der Vermögenssteuer
• Anhebung des Höchststeuersatzes ab einem jährlichen Einkommen von brutto 100.000,- € auf 54 %, je weitere 50.000,- € zwei Prozent mehr bis höchstens 60 %
• Lohn- und Einkommenssteuerfreiheit für Einkommen von jährlich unter 12.000 € (Ganztagsbeschäftigung), 8.000 € (Teilzeitbeschäftigte)
• Massive Entlastung des selbstständigen Mittelstands (die einzigen, die noch Steuern in nicht unerheblichem Maße zahlen)
• Wegfall der Mehrwert- und Heizölsteuer für Heizöl
So, jetzt höre ich schon den Aufschrei der Politiker: Wer soll das bezahlen? Immer auf die Besserverdienenden! Ließe man Überflüssiges einmal weg, dann käme schon eine Menge Geld zusammen. Allein mit dem, was Auslandseinsätze der Bundeswehr kosten, könnte man einiges bewegen. Wer will denn wirklich, dass unsere Kinder im Ausland auslöffeln, was andere ihnen eingebrockt haben? Davon ab, dass wir (das Volk) gar nicht gefragt wurden. Was sollen auch diese irrsinnigen Subventionierungen ausländischer wie inländischer Firmen, die doch nur Arbeitsplätze von hier nach da verlagern und eigentlich gar keine neuen schaffen? Warum werden Windkraftwerke in Gegenden gefördert, die nachweislich unrentabel sind? Warum Bioenergie aus Biogasanlagen, wenn doch absehbar ist, dass die zukünftig nicht mehr rentabel arbeiten können? Man könnte das endlos fortsetzen, und eine Milliarde holt die nächste …
Ouups! Das liest sich ja fast, wie das Parteiprogramm der Linken. Tja, liebe Politiker: Das ist so ungefähr das, was der Souverän – das ist das Volk, welches euch wählt – will. Da braucht ihr euch nicht wundern, wenn die gewählt werden.
Tags: Politiker, Steuern
Posted in Durch den Kopf geschossen | No Comments »
Montag, August 17th, 2009

Wer, liebe Politiker, die Ihr den Ausländern Deutsch beibringen wollt, und mit solchen Anglizismen eher Verwirrung stiftet, soll denn das verstehen? Wenn man Euch so zuhört, dann ist eher fraglich, ob Ihr selbst den Deutschtest besteht, den Ihr von den Ausländern fordert.
Kaum nimmt Wolfgang Schäuble den Begriff “No-go-area” in den Mund, folgen alle anderen Politiker und Journalisten ihm sprachlich wie die Lemminge. Obwohl es bei Schäuble ja “No-roll-area” heißen müsste. (Den letzten Satz “cancele” ich dann doch lieber wieder
Ich kann nicht glauben, dass unsere Führungselite intellektuell nicht in der Lage ist, solche Anglizismen zu vermeiden und sich in verständlichem Deutsch auszudrücken. “News”, “Jobs”, “Tickets”, man kann es nicht mehr hören oder lesen. Da freut es einen direkt, wenn es in England und Amerika kein anderes Wort für “Sauerkraut” gibt, und in einigen Ostblockstaaten das deutsche “Taschentuch” Einzug hält. Wie wäre es denn statt “No-go-areas” mit “Meide-Bereiche”? Auch schon mal gelesen: “Angsträume”. Zu ersterem wird manchmal mein Wohnzimmer, wenn sich nämlich meine pubertierende Tochter “Verliebt in Berlin” “reinzieht”. Aber “Telenovelas” (oder “Telewonelas”, wie meine Schwiegermutter sagt) sind ein anderes Thema.
Also, awaiten und Tea drinken, maybe wird ja noch alles cool. OK?
Tags: Denglish, Deutsch, Politiker, Sprache
Posted in Durch den Kopf geschossen | No Comments »