Posts Tagged ‘Ironie’

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Aus meinen Suchanfragen 10

Dienstag, Januar 5th, 2010

Es suchte jemand den “Höchststeuersatz bei 30000000 Euro”.

Lieber Suchender/liebe Suchende, wer 30 Millionen Euro sein Eigen nennt, der sollte sich doch wohl einen Steuerberater leisten können, oder? Falls nicht, für 10 % der Summe als Honorar erteile ich gern fachkundig Auskunft.

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Aus meinen Suchanfragen 7

Montag, November 23rd, 2009

harz 4 empfänger verheiratet mit einen türken

Ganz davon abgesehen, dass das Niveau der Suchanfrage Fragen aufwirft, aber was bitte wollen Sie mit einem schwulen Hartz IV-Empfänger aus dem deutschen Mittelgebirge, der auch noch genitiv mit einem Türken liiert ist?


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Jobangebot

Donnerstag, November 12th, 2009

Die Regenbogenpresse in Uslar, die hier aber nur gelb ist, sucht auf 400,- €-Basis jemanden, der keine Scheu vor dem PC oder Mac hat, mit Kunden umgehen kann, und sich mit dem Programm QuarkXpress auskennt. Man bittet um Bewerbung mit Angabe des gewünschten Stundenlohns. Hmm; ich überlege, ob ich mich nicht bewerben soll. Die fünf Stunden im Monat sitze ich doch auf einer Backe ab.

Und ich darf dann so schöne Anzeigen gestalten, wie diese hier, zum Beispiel:

unendlich

Ob ich das hinbekomme?

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Was ist ein Paradoxon?

Donnerstag, November 5th, 2009

kopfgeschossenEin Paradoxon wäre zum Beispiel: ein Veganer mit Schweinegrippe!

Ob die sich gegen Schweinegrippe impfen lassen? Wo doch der Impfstoff angeblich aus Affennieren von erkrankten Affen gewonnen wird.

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Angeregt

Dienstag, Oktober 20th, 2009

Angeregt durch das Vorhaben der Tigerentenkoalition ging ich heute schnurstracks zu meiner Bank, und beantragte einen Schattenkredit. Also einen, der nicht in der Bilanz und schon gar nicht in der Schufa und schon überhaupt nicht auf irgendwelchen Auszügen erscheint. Damit ich mit diesem Kredit einen Schattenhaushalt führen kann, einen luxuriösen. Meine Ur-Ur-Ur-Enkel würden den Kredit dann zurück zahlen, vielleicht. Man schaute mich erst mit großen Augen an, um mir darauf hin mitzuteilen, ich solle mich doch vorsorglich in ärztliche Behandlung begeben. “OK,” sagte ich, “ich werde es Herrn Westerwelle und Frau Merkel ausrichten!”. Ging, und kaufte mir eine leistungsstarke Taschenlampe.

Ab morgen gehe ich meiner Frau beim Staubsaugen mit eingeschalteter Leuchte hinterher, damit sie ordentlich Schatten wirft, und wir trotzdem einen Schattenhaushalt haben.

Im Vorbeifahren meiner Bank die Zunge rausgestreckt.

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Mit Mopsgeschwindigkeit …

Dienstag, August 25th, 2009

kopfgeschossen… in den Wahlkampf um die Gunst der Wähler. Erste Aufregung verursachte das Wahlplakat von Vera Lengsfeld (CDU), auf dem sie Ihr und der Kanzlerin Dekolleté als Freilichtbühne zelebrierte unter dem Motto: Wir haben mehr zu bieten!

Nun ist Masse bekanntlich nicht gleich klasse, und man könnte die beiden Damen beinahe mit einer Zucchini vergleichen, die im Alter zwar immer dicker wird, geschmacklich aber derbe nachlässt.
Doch nicht nur Möpse finden Ihren Weg in die Wahlkampfwerbung, auch Ärsche (ja, liebe Kinderlein, ich habe jetzt „Ärsche“ geschrieben, so steht es nämlich auch auf dem Plakat). Nein, nicht der von Frau Merkel, Gott – oder wer auch immer – bewahre, der knackige Hintern von der Linken Halina Wawzyniak. Ihr Motto lautet: Mit Arsch in der Hose in den Bundestag. Sie hat auf dem Plakat wenigstens eine Jeans an, die ihr Maurerdekolleté nicht offenbart – was in dem Fall ja eigentlich schade ist. Ich meine, wenn sich die Politikerinnen schon exhibitionieren, dann doch bitte die jungen, knackigen. Da schaut Mann hin, und macht dann vielleicht auch – versehentlich – das Kreuz an der falschen Stelle, weil er Verpackungen und nicht Inhalte im Kopf hat. Man male sich das aus: Da könnte halb Deutschland zum Kommunismus bekehrt werden, nur weil Sarah Wagenknecht im knappen Einteiler Wahlwerbung macht. Da brauchte es noch nicht mal ein Wahlprogramm, da reichte es, wenn sie uns Städtenamen mit dem Anfangsbuchstaben „B“ und „erlin“ am Ende raten ließe, und partout keiner drauf kommen will, in der Hoffnung, dass sie das letzte bisschen Stoff auch noch fallen lässt.
So geraten unsere konservativen Politikerinnen unter Wahlwerbedruck und denken sich vielleicht: Was könnte ich noch ausziehen um anzuziehen. Wähler nämlich. Gabriele „St. Pauli“ hatte sich sicherlich schon gefreut, für Ihre „Freie Union“ endlich wieder in ihr Latexkostüm schlüpfen zu dürfen, leider wurde ihre Partei nicht zur Wahl  zugelassen.
Schwerlich vorstellbar ist auch eine spärlich bekleidete Familienministerin „Zensursula“ von der Leyen, wie sie nur im Stringtanga mit Rentnerinnen, Rentnern und ganz vielen Kinderlein „Kein schöner Land, in dieser Zeit“ singt. Zumal einige es ja als Aufforderung zur Kinderpornografie auffassen könnten. Da hat Frau es nicht leicht, wenn „nackich machen“ zur Königsdisziplin im Wahlkampf mutiert. Aber wieso eigentlich nur Frau? Ich kenne einige Damen (und auch Herren) die es sicherlich begrüßen würden, wenn unser Wirtschaftsminister zu Guttenberg sich die eine oder andere Blöße gäbe. So rein bekleidungstechnisch gesehen, und natürlich frisch gegelt, weil’s besser flutscht, auch in der Gunst der Wählerschaft.
Schwer hätte es sicherlich der Kanzlerkandidat der SPD, Frank-Walter Steinmeier (kennen Sie nicht? Das ist der dicke Weißhaarige mit der Kinderbrille, unser derzeitiger Außenminister), obwohl ich mir vorzustellen vermag, dass der auch ein paar Brüste vorweisen könnte. Wahlkampfmotto: Wir haben nicht nur Haare auf den Zähnen!
Leichter dagegen hätte es der Teddybär der CDU, Peter Harry Carstensen aus Kiel, der legte sich einfach nur nackt aufs Bärenfell, und schon wären seine Bärendienste in Schleswig-Holstein vergessen und er wiedergewählt.
Die beiden Quotenhomo­sexuellen der FDP und SPD hätten bei einigen Wählern unbekleidet sicherlich auch Chancen gewählt zu werden. Wobei sich der Herr Westerwelle nicht mit einer 18 unter der Schuhsohle begnügen müsste, sondern sich gleich eine 21 auf sein bestes Teil tätowieren lassen könnte. Wenn dann am Ende nur das rauskäme was dranhängt, egal, er hätte zumindest sein Bestes gezeigtgeben.
Den Vogel schösse dann sicherlich der „Kanzlerkandidat“ der HSP, Horst Schlämmer ab. Zu seinem Wahkampfmotto „Yes weekend“ käme dann noch „Nur für Dich, Schätzelein!“ und alle Giselas der Welt, na ja, zumindest Deutschlands, lägen ihm zu den Käsefüßen und wollten ihn nicht nur wählen, sondern auch den Rücken massieren. Links, konservativ, liberal, ein bisschen grün und auch noch nackt, da ist das Kanzleramt nicht fern. Schließlich gibt es dann Schönheitsoperationen für alle! Da könnte sich der Herr Gysi glatt die Beine verlängern lassen. Wenn sich dann noch „Ullalla“ Schmidt lasziv auf der Haube ihres Dienstwagens räkelt, mit nichts weiter an, als Schweinegrippe-Flugblättern von Hoffmann-La Roche, ihr Haupt umkränzt von Tami­flu-Injektionsspritzen, dann kann ja nichts mehr schiefgehen, oder?

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Der Wahlkampf der CDU …

Mittwoch, August 19th, 2009

… erinnert mich so ein wenig an “Die Kunst des Krieges” von Sun Tsu. Bloß keine Angriffsfläche bieten.

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Günstig zu verschenken

Dienstag, August 18th, 2009

Da ja der LandBote nicht mehr da ist, muss ich halt auf Altbewährtes zurück greifen. Gefunden im “Tip aktuell”, KW 33:

guenstig

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Mobbing am Arbeitsplatz

Montag, August 17th, 2009

kopfgeschossenEs ist schon schwer, in der heutigen Zeit seinen Arbeitsplatz zu behalten. Entlassungen wo man hinschaut. Die beste Möglichkeit, sich vor einem Rauswurf zu schützen, ist die ethisch und moralisch nicht wirklich einwandfreie Möglichkeit, seine Kollegen und Vorgesetzte zu mobben.

Ganz filigran und von hintenherum durch die Brust ins linke Auge, versteht sich. Geschafft haben das jetzt die Fußballspieler des Vereins Bayern München. Die haben einfach so lange verloren, bis Klinsmann gehen musste. Zuletzt verloren sie zuhause gegen den Erzfeind Schalke04, womit sie das Fass zum Überlaufen, Höneß zum hyperventilieren und Rummenigge zum – ja zu was eigentlich – brachten. Der Jupp Heynckes soll das jetzt wieder richten. So die Spieler ihn mögen.

Nun hat ja der gemeine Arbeitnehmer in den wenigsten Fällen die Möglichkeit unerwünschte Vorgesetzte oder Kollegen zu mobben, in dem er einfach keine Tore mehr schießt. Deshalb mal ein paar (nicht ernst gemeinte!!!) Anweisungen, wie es auch bei Ihrem Kollegen klappen könnte. Als erstes behandeln sie ihn in Zukunft wie Luft. Grüßen? Vergessen Sie es. Gucken Sie ihn nicht mal mehr an. Nur sollten Sie bemüht sein, über jeden seiner Schritte genau Bescheid zu wissen, damit sie Ihrem Vorgesetzten den kleinsten Fehler des Kollegen brühwarm unter die Nase schmieren können – nur reiben ist zuwenig.

Sollten Sie Informationen erhalten, die auch der Kollege dringend benötigt, dann geben sie diese natürlich nicht weiter! Am Besten drehen sie es so, dass es so ausschaut, als hätten Sie die Information weitergeleitet. Ihnen fällt da schon was ein (Tippfehler in der E-Mailadresse, unleserlicher Zettel unterm Schreibtisch des Kollegen etc.).

Reicht das noch nicht, dann streuen Sie einfach das Gerücht, sie hätten den Kollegen neulich vom Psychater kommen sehen, und mutmaßen sie im Beisein anderer, der Geisteszustand des Kollegen sei ja schon immer auffällig gewesen. Ein kleiner verbaler Angriff auf seine Intelligenz schadet sicher auch nicht (der hat doch neulich den IQ-Test aus der Zeitung gemacht und ist auf satte 92 gekommen). Bringt garantiert Lacher. Wenn der Kollege in der Nähe ist, um so besser.

Und überhaupt: immer Witze über den Kollegen machen, so, dass er es mitbekommt (Kennt Ihr den Unterschied zwischen einem Arbeitslosen und dem Kollegen? Arbeitslose haben schon einmal gearbeitet …).

Hat Ihr Kollege körperliche oder sprachliche Auffälligkeiten, haben Sie zusätzliche Angriffsfläche: äffen Sie ihn im Beisein anderer nach.

Wichtig ist es, immer die Arbeiten des Mobbingopfers zu kritisieren, ob zu recht oder nicht, ist egal. Ständige Kritik macht ihn mürbe. Im Idealfall kommen ihm sofort die Tränen, wenn er sie nur herein kommen sieht. Was wieder auf seinen Geisteszustand geschoben wird. Natürlich muss der Vorgesetzte unbedingt davon erfahren!

Schon zu diesem Zeitpunkt haben Sie es fast geschafft, die nächste Entlassungswelle zu überstehen. Jetzt geht Ihnen nur noch der Vorgesetzte tierisch auf die Nerven, der muss weg. Wie stellen Sie das an?

Hier wird es etwas schwieriger, denn Sie haben nicht alle soeben beschriebenen Möglichkeiten. Sie könnten aber beispielsweise dessen Vorgesetzten – vielleicht beim Pinkeln auf der Firmentoilette – ganz verwundert stecken, sie verstünden ja überhaupt nicht, warum Ihr Vorgesetzter so an diesem (gemobbten) Kollegen festhält, der doch Nachweislich unfähig scheint. Der erste Schritt ist gemacht. Darauf können Sie aufbauen. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Vorgesetzter die ihm auferlegten Pflichten nicht fristgerecht erledigen kann. Im Idealfall so, dass den gemobbten Kollegen eine Mitschuld trifft. Ist Ihr Vorgesetzter männlichen Geschlechts, vermuten Sie im Beisein der Kollegen er sei homosexuell oder bisexuell. Ist er weiblichen Geschlechts, dann lassen Sie das, das geht nach hinten los (Welcher Mann träumte nicht schon mal von zwei Frauen, die sich im Bett vergnügen?). Hier ist es besser, jede Anweisung erst einmal in Frage zu stellen, sich natürlich vorher das Einverständniss der Kollegen zu holen. Haben Sie das mehrmals erledigt, können Sie ganz unverblümt die Kompetenz der Vorgesetzten in Frage stellen. Natürlich so, dass es sich bis zum absoluten Chef herumspricht. Haben Sie Ihren Arbeitsplatz dann doch behalten, seien Sie glücklich! Sowas macht man nämlich nicht bei der Diakonie.

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Offener Brief an Villeroy & Boch

Montag, August 17th, 2009

Sehr geehrte Damen und Herren von Villeroy & Boch, ich weiß, es geht auf Weihnachten zu und Sie haben zudem auch noch ein Jubiläum (wenn mann 260 Jahre als solches bezeichnen möchte) zu feiern. Trotzdem: Ich ärgere mich täglich über Sie, und das schon seit über 14 Jahren.

So alt nämlich ist unser Badezimmer mit der dazugehörigen Toilettenschüssel, von der hier die Rede sein wird (die Badewanne hebe ich mir für das nächste Mal auf). „Warum?“, werden Sie sich fragen. Weil ich ein Sitzpinkler bin. Meine Frau hat das irdendwann einmal beschlossen, da sie das ewige Urinspritzer wegputzen leid hatte, verständlicher Weise. Nun sind aber Ihre Toilettenschüsseln für das Verrichten des Urinierens im Sitzen nicht geeignet! Zumindest nicht für Männer. Dass diese nun ihren Storch nach unten drücken müssen (und damit eine Hand für andere Tätigkeiten wie zum Beispiel das Zeitunglesen wegfällt), um nicht dauernd mit ihrem besten Teil gegen den Porzellanrand zu stoßen, der, mag die Frau auch noch so gründlich putzen, ein beliebter Aufenthaltsort für Bakterien und Viren aller Art und zudem auch empfindlich kalt ist, ist das eine. Viel schlimmer noch finde ich, dass die Toilettenschüssel derart gestaltet ist, dass wenn der Mann genügend Druck aufbaut (was meistens der Fall ist), er sich unweigerlich mit dem Ergebnis seiner Ausscheidungen dergestalt konfrontiert sieht, dass er sie an der Lullermann herunter drückenden Hand wiederfindet. Ja sogar darüber hinaus zu spritzen in der Lage ist, und die Innenseiten der Oberschenkel benetzt. Nun bin ich nicht unbedingt ein Gegner der Eigenurinbehandlung, allerdings sollte die auf freiwilliger Basis und korrekt erfolgen, nicht von Villeroy & Boch aufoktroiert werden.

Ist zudem zusätzlich ein größeres Geschäft zu erledigen, taucht dieses dann mit einem Platsch ins Wasser-Urin-Gemisch (momentan bei mir eher ein JARO – Jagd auf Roter Oktober, Fuump und weg isser), welches dann auch noch den Allerwertesten bespritzt, man somit nach dem Toilettengang auch gleich duschen kann. Bitte berücksichtigen Sie deshalb bei zukünftigen Entwicklungen von Toiletten die Anatomie des sitzenden Mannes. Ich wäre der erste, der solch eine Schüssel kaufen würde.

Hochachtungsvoll

Mike Seeger

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