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“Pipi wirbelt vorm Dom”…

Mittwoch, Juni 16th, 2010

hieß es am Montag als Überschrift in der HNA. Und ich hatte wieder mal keinen Schirm dabei.

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Die Last mit der HNA

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Wann, bitte, erklärt denn mal jemand den Journalisten bei der HNA, was eine Last ist?

Der Band The white Trousers fehlte der Sänger. So imprivisierten Mirco Lange, Jörn Brauns und Tobias Schrimpf, denen Gloger bei der klavierlastigen Jazz- und Popmusik aushalf.

Zum wiederholten Male wird der Band “The White Trousers” vorgeworfen, klavierlastige Musik zu spielen. Wenn das eine Kritik sein soll, dann formuliert das bitte auch als solche, und packt das nicht so nebenbei in einen Beitrag. Meine Vermutung ist aber eine andere, dass nämlich  der Schreiber der Zeilen nicht weiß, was eine Last ist. Man könnte ihn ja mal ein Klavier tragen lassen, dann wird er eine Ahnung bekommen. Da ich aber ein netter Mensch bin, und niemanden dumm sterben lassen möchte: “klavierbetonte Popmusik”, von mir aus auch “klavierige Popmusik”, das wäre wenigstens originell, sogar “Klavier dominierte Popmusik” ließe ich gelten, obwohl auch da ein Hauch von Kritik mitschwingt. Ihr könnt natürlich auch ein wenig “imprivisieren”. Wobei ich gerne glaube, dass es sich nur um einen Tippfehler handelt, da “i” und “o” doch nachbarschaftlich auf der Tastatur kuscheln.

Auch wieder einmal ganz toll gelungen: Unter der Überschrift “Winterzauber in der Stadt” folgt dann dieser Text:

Nach einem heftigen Regenschauer mit starken Windböen hat Uslars Ortsbürgermeister Arno Riedke gestern Mittag spontan reagiert und die offizielle Eröffnung des Uslarer Weihnachtsmarktes auf den Abend verlegt.

Ich fühle mich quasi so winterlich verzaubert, dass ich es kaum noch ohne Regenschauer mit Glühwein und Currywurst aushalte.

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Neutrale Berichterstattung ist anders

Sonntag, September 27th, 2009

In Bodenfelde rutschte die SPD bei den Zweitstimmen bedrohlich ab …” berichtet die HNA zum Wahlergebnis in Uslar und Bodenfelde. Nun, als wenn wir es nicht schon immer gewusst hätten, dass in der Region rote Nebel durch die Lokalredaktionen wabern, so deutlich kann man es natürlich auch machen. Die SPD erlitt herbe Verluste aber Lö-Mö hat gewonnen. So der Tenor des Artikels. Dass Hans-Peter Thul es trotz Bundeswahlsieg der CDU nicht in den Bundestag geschafft hat, ist zu bedauern. Ich habe ihn als einen Menschen kennengelernt, der aktiv etwas für die Region unternimmt, mit den Menschen spricht und die Sorgen der Unternehmer in der Region teilt und versteht. Wer sich nun für die Region einsetzen wird in Berlin, ist offen. Frau Lö-Mö wird es wohl nicht sein, und wenn, dann kommt sie bestimmt wieder zu spät. Wie bei dem Besuch der Familienministerin in Uslar im Mehrgenerationenhaus.

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Hans-Peter Thul, Gabriele Lösekrug-Möller und Familienministerin Ursula von der Leyen im Mehrgenerationenhaus in Uslar.

Lustig auch der Seitenhieb auf Fürstenhagen, wo Frau Lö-Mö ja gewonnen hat, das erste mal seit ewigen Zeiten liegt die SPD hier im Wählervotum vorn – mit sechs Erststimmen. Lustig auch deshalb, da ich vermute, dass sie noch nie in diesem Ort gewesen ist. Kann mich zwar täuschen, aber ich habe sie hier noch nie gesehen.

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