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	<title>a.c.media - Die Werbeagentur in Uslar &#187; FDP</title>
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		<title>Verschwendungssuchtprävention oder „Kein Bier für Hartz IV“</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 10:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So ist das, in Zeiten knapper Kassen: da wird gespart! Na ja, nicht bei allem und jedem, nur bei denen, die sowieso schon an der untersten Armutsgrenze leben. Das sei sogar gerecht, meint die mit güldenem Löffel im Schnütchen geborene, siebenfach Kindergeld kassierende Frau von der Leyen. Diese lächerliche Erhöhung des Regelsatzes von fünf Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://www.a-c-media.de/wp-content/kopfgeschossen2.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g711]"><img class="alignleft size-medium wp-image-33" title="kopfgeschossen" src="http://www.a-c-media.de/wp-content/kopfgeschossen2-300x177.jpg" alt="" width="300" height="177" /></a>So ist das, in Zeiten knapper Kassen: da wird gespart! Na ja, nicht bei allem und jedem, nur bei denen, die sowieso schon an der untersten Armutsgrenze leben. Das sei sogar gerecht, meint die mit güldenem Löffel im Schnütchen geborene, siebenfach Kindergeld kassierende Frau von der Leyen.</h3>
<p>Diese lächerliche Erhöhung des Regelsatzes von fünf Euro auf 364,- Euro monatlich kann man nun so gutheißen, wie zum Beispiel eine Andrea Seibel auf <a href="http://www.welt.de/debatte/article9887774/Regierung-setzt-dem-ruinoesen-Sozialstaat-ein-Limit.html" target="_blank">www.welt.de</a> mit einem Artikel der „Regierung setzt dem ruinösen Sozialstaat ein Limit“ titelt, und nur so strotzt vor Polemik und falschen Behauptungen: „Und so haben wir diese Menge reichster Armer in unserer Geschichte – in einem 80 Millionen-Land, das international bewundert wird, weil es im-mense Herausforderungen wie die deutsche Einheit oder jüngst die Finanzkrise bestens bewältigt hat. In dem ein Fachkräftemangel droht und die niedrige Arbeitslosigkeit auf Vollbeschäftigung verweist.“ schreibt sie dort.</p>
<p>Finanzkrise bewältigt, so, so. Die HRE möchte doch noch weitere Milliarden vom Staat. Was ist denn da bewältigt? Die geschönten Arbeits-losenzahlen weisen nicht auf Vollbeschäftigung, sondern auf kreativen Umgang mit dem Zahlenwerk. Erst die „Ich-AG“ propagieren und fördern, und nachdem dann (wie erwartet) die meisten davon mangels Beschäftigung und Chancen auf dem Markt aus der Selbstständigkeit wieder aussteigen mussten, waren die &#8211; schwupps &#8211; auch aus der Arbeitslosenstatistik verschwunden. Nicht zu reden von den Vorruheständlern, die einfach keinen Job bekamen und nun verrentet sind &#8211; mit magerem Salär. Auch nicht mehr in der Statistik zu finden.</p>
<p>„Das Statistische Bundesamt hat analysiert, was Menschen mit kleinem Einkommen monatlich ausgeben können, zum Beispiel Verkäuferinnen, Pförtner, Maler, Friseure.“ so Frau von der Leyen zur Bildzeitung. Nur die Zahlen des statistischen Bundesamts  möchte sie partout nicht offenlegen. Warum wohl nicht?</p>
<p>Na ja, vielleicht schämt sie sich ein wenig fremd, für die niedrigen Löhne von Frisörinnen und Verkäuferinnen, die ja noch nicht einmal die Hühneraugenpflaster von der Steuer absetzen können.</p>
<p>Nun bin ich nicht der Meinung, dass Hartz IV-Empfänger in Saus und Braus leben sollen; sie müssen auch nicht in den Urlaub fahren, aber sollten Ihren Kindern die anfallenden Klassenfahrten etc. ermöglichen können. Sie sollen so leben können, wie es das Grundgesetz für sie vorsieht, und ihren Kindern sollen alle Bildungs- und Ausbildungschancen offen stehen. Es kann doch nicht sein, dass den unfähigen „Bankstern“ die millionenschweren Boni und Pensionen bis zum Darmverschluss in den Anus geschoben, und die in Armut lebenden Menschen mit Almosen abgespeist werden. Wem nützt es denn, dass wir Exportvizeweltmeister sind? Den großen Firmen, die ihre Gewinne im Ausland versteuern und in Deutschland ihre Verluste abschreiben? Dass wir diesen Titel überhaupt haben, liegt nicht an der Innovationskraft der deutschen Firmen, sondern er wurde aufgrund der immer niedrigeren Löhne der Arbeitnehmer „erwirtschaftet“.Die Regierung sollte endlich einen akzeptabelen Mindestlohn einführen, dann rechnet sich das auch besser mit den Hartz IV-Sätzen.</p>
<p>Eigentlich müssten die Hartz-IV-Empfänger froh sein, dass nicht noch die Regelsätze für Kinder gekürzt wurden, denn die sind, laut Frau von der Leyen, noch um 12,- Euro zu hoch, wie Berechnungen ergeben haben wollen. Also, liebe „nach einem verurteilten Straftäter benannte-IV-Empfänger“: Gehet auf die Straßen und preiset diese ach so sozial eingestellte Regierung, dass sie Euch nicht auch noch was weggenommen hat. Und das, obwohl sie doch so knapp bei Kasse ist. Schließlich mussten wir ja auch Griechenland kaufen, ääh, oder so; und Banken retten, damit die uns weiter bis 15% Dispokreditzinsen berechnen können, und unseren Spargroschen auf dem gelobten Sparbuch mit 0,1% großzügig verzinsen. Zudem muss der Staat ja auch den von den Energieerzeugern angefallenen Atommüll von einem maroden Salzstock in den anderen karren. Das wird teuer, da bleibt nicht viel für andere Sachen. Bislang wurden Euch nur Bier, Schnaps und Zigaretten aus der Statistik heraus gerechnet. Passt mal auf, bald wird auch noch das Klopapier nicht mehr in die Berechnung einfließen, damit Ihr endlich wisst, wohin mit der Bildzeitung!</p>
<p><em>Ein sehr gutes Interview dazu können Sie unter nachfolgendem Link nachlesen:<br />
</em></p>
<p><em><a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/interview-mit-sozialrichter-juergen-borchert-fuenf-euro-mehr-sind-im-vergleich-zynisch-1.1004980" target="_blank">http://www.sueddeutsche.de/geld/interview-mit-sozialrichter-juergen-borchert-fuenf-euro-mehr-sind-im-vergleich-zynisch-1.1004980</a></em></p>
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		<title>Quo vadis,</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 16:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durch den Kopf geschossen]]></category>
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		<description><![CDATA[Sozialstaat? Das muss man sich angesichts der immer schärfer werdenden Diskussion über sozial Schwache im Allgemeinen und Hartz IV-Empfänger im Besonderen fragen. Insbesondere der Herr Westerwelle lehnt sich diesbezüglich verbal weit aus dem Fenster. Die, die noch arbeiten, seien die „Deppen der Nation“ wohingegen die Hartz IV-Empfänger als Sozialhilfeschmarotzer verunglimpft werden. Westerwelle spricht von „spätrömischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft size-medium wp-image-33" title="kopfgeschossen" src="http://www.a-c-media.de/wp-content/kopfgeschossen2-300x177.jpg" alt="kopfgeschossen" width="300" height="177" />Sozialstaat? Das muss man sich angesichts der immer schärfer werdenden Diskussion über sozial Schwache im Allgemeinen und Hartz IV-Empfänger im Besonderen fragen.</h3>
<p>Insbesondere der Herr Westerwelle lehnt sich diesbezüglich verbal weit aus dem Fenster. Die, die noch arbeiten, seien die „Deppen der Nation“ wohingegen die Hartz IV-Empfänger als Sozialhilfeschmarotzer verunglimpft werden. Westerwelle spricht von „spätrömischer Dekadenz“ bei den Empfängern von Sozialleistungen á la Hartz IV. Dass der Guido da etwas verwechselt hat, ficht ihn auch gar nicht an. Denn dekadent waren im alten Rom die oberen 10.000; die, die also auch noch nach unten fallen konnten (Dekadenz kommt aus dem Lateinischen von dem Verb ‘cadere’, was so viel wie fallen, oder sinken bedeutet). Nur, wo hinunter sollen die am Existenzminimum herumkreuchenden Hartz IV-Empfänger denn noch fallen? Höchstens in die Grube wäre noch möglich.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-490" title="Domine,_quo_vadis-" src="http://www.a-c-media.de/wp-content/Domine_quo_vadis-.jpg" alt="Domine,_quo_vadis-" width="600" height="859" /></p>
<h3>„Domine, quo vadis?” Gemälde von Annibale Carracci, 1602.</h3>
<p style="text-align: right;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quo_vadis%3F" target="_blank"><em>Quelle: wikipedia/gemeinfrei</em></a></p>
<p>„Derjenige der arbeitet, muss mehr haben, als derjenige der nicht arbeitet!“ stößt Westerwelle in sein Populismushorn. Was natürlich schwierig wird, bei Mindestlöhnen, die die arbeitende Bevölkerung eher verhöhnen, als entlohnen. Nicht wenige Menschen müssen trotz Arbeit Hartz IV in Anspruch nehmen, um nicht zu verhungern, oder ihren Kindern ein einigermaßen würdevolles Leben zu ermöglichen. Ich würde Herrn Westerwelle nicht empfehlen, zur Zeit auf dem Flur einer Arbeitsagentur zu flanieren, das könnte schlimm für ihn ausgehen.<br />
Da immer deutlicher wird, dass die FDP den Sozialstaat dahingehend umbauen möchte, dass es den Gutverdienenden immer besser und den nicht Verdienern, sprich Hartz IV-Empfängern, immer schlechter gehen soll, muss man überlegen, ob das Deutschland des Herrn Westerwelle den Begriff Sozialstaat noch verdient. Das verbale Eindreschen auf die sozial Schwachen in der Gesellschaft nimmt jedenfalls groteske Züge an. Man vergleicht gar Westerwelles Äußerungen mit denen eines Jörg Haider.<br />
„Westerwelle nannte einmal mehr das Beispiel einer verheirateten Kellnerin mit zwei Kindern: Sie würde mehr als 100 Euro weniger verdienen als wenn sie Hartz-IV-Bezieherin wäre. &#8220;Das geht nicht&#8221;, sagte Westerwelle.“ (Quelle: Spiegel-Online) Da hat er Recht, denn die Löhne im Gaststättengewerbe sind schon unterirdisch. Hier gilt es unter anderem anzusetzen. Zudem hinkt der Vergleich wieder einmal: Welche Kellnerin ist so schlecht, dass sie nicht mindestens die fehlenden 100 Euro als Trinkgeld nach Hause brächte?</p>
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		<title>Neues Jahr, neues Glück?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 16:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr fängt ja gut an: Erdbeben in Haiti mit tausenden von Toten, derweil führt das Handwerk in Deutschland eine Image-Kampagne für sich durch, in der ein Fernsehspot zeigt, wie eine ganze Stadt zusammenfällt. Doll gelaufen Kumpels, da wird einem schon ganz blümerant beim Zuschauen. Zehn Millionen Euro Werbeetat versenkt, die ihr besser bei mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft size-medium wp-image-33" title="kopfgeschossen" src="http://www.a-c-media.de/wp-content/kopfgeschossen2-300x177.jpg" alt="kopfgeschossen" width="300" height="177" />Das Jahr fängt ja gut an: Erdbeben in Haiti mit tausenden von Toten, derweil führt das Handwerk in Deutschland eine Image-Kampagne für sich durch, in der ein Fernsehspot zeigt, wie eine ganze Stadt zusammenfällt. Doll gelaufen Kumpels, da wird einem schon ganz blümerant beim Zuschauen. Zehn Millionen Euro Werbeetat versenkt, die ihr besser bei mir hättet anlegen sollen.</h3>
<p>Na, aber in der Politik, da geht doch was, oder? Genau, die Steuererleichterungen kommen, nur weiß man noch nicht so genau wann, außer, dass sie in diesem Jahr nicht mehr kommen. Nach dem Krisengipfel neulich stürmten alle Politiker kommentarlos unlächelnd aus dem Kanzleramt, was sicherlich für eine harmonische Einigung spricht.<br />
Zudem wird es wohl Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung geben. Da bin aber sowas von steuererleichtert (oder heißt es „um Steuern erleichtert“?).<br />
Und was macht die FDP? Die wird doch sicherlich für uns Bürger sorgen! Nun ja, erst mal macht sie Schlagzeilen. Damit, dass sie nicht für die Bürger, aber für sich selbst gesorgt hat, indem sie Millionenspenden von einem Hotelmulti entgegennahm. Wer jetzt vermutet, es bestünde irgendein gearteter Zusammenhang mit der Senkung der Mehrwertsteuer für das Übernachtungsgewerbe, der ist aber böse, böse, böse! Absurd wäre das, meint Westerwelle. Nun ja, was machen Schweine am Trog? Sie fressen! Also kann man denen auch nicht böse sein, das ist einfach ein Reflex. Ein politikenttäuschter Mensch entwarf sogar einen neuen Werbeslogan für die Möwnenpick-Partei: FDP &#8211; There&#8217;s no better way to lie. (Quelle: <a href="http://www.twitter.com/zynaesthesie">www.twitter.com/zynaesthesie</a>)<br />
Aber unsere Kanzlerin, die sorgt doch für ihre Schäfchen, oder? Nur leider ist sie in letzter Zeit nicht in Erscheinung getreten; einige Zeitgenossen fragen sich, ob sie noch unter den Lebenden weilt, oder beim „für Schäfchen sorgen“ eingenickt ist.<br />
Aber bei den Linken, da lafontainet es doch immer so herrlich bürgerfreundlich, da muss doch was gehen. Da wird auch was gehen, im Mai, wenn es nach den Herren Gysi und Lafontaine geht, nämlich der Parteivorsitzende Bartsch, der es gewagt hat, dem armen, kranken Lafontaine lauwarm ans Bein zu pieseln. Die sind also mehr mit sich selbst, als mit Politik für uns arme (im Sinne von mittellos) Bürger beschäftigt.<br />
Aber einer, der geht voran, und holt den eisernen Besen raus, mit dem er jeden Hartz-IV-Empfänger in eine Beschäftigung gleich welcher Art kehren will, Roland Koch, der hessische Ministerpräsident: „Wir müssen jedem Hartz-IV-Empfänger abverlangen, dass er als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung einer Beschäftigung nachgeht, auch niederwertiger Arbeit, im Zweifel in einer öffentlichen Beschäftigung“ (Quelle: Spiegel Online). Also, liebe Hartz-IVer, raus aus der Hängematte, jetzt werden die öffentlichen Klos geputzt! Aber mit der Zahnbürste, der eigenen, versteht sich, damit das auch ein wenig dauert. Was? Sie haben Kunstgeschichte studiert und können gar nicht putzen? Egal, dann malen Sie! Und zwar die Hörsäle in der Universität an! Mit Borstenpinsel, Größe 6, gell! Und, liebe Hartz-IVer, von so einer kleinen Bombenattrappe läßt sich ein Koch nicht abschrecken, da müsst Ihr schon aufrüsten. Vielleicht mit einer Bonbonattrappe?<br />
Aber irgend einen Lichtblick für das neue Jahr muss es doch geben!<br />
Was ist mit der Kirche? Die evangelische Landesbischhöfin und EKD-Vorsitzende Margot Käßmann wendet sich in Ihrer Neujahrspredigt wenigstens gegen den Krieg in Afghanistan – und bekommt dafür vom Ministerpräsidenten Wulff gleich einen auf die Omme. Nicht wörtlich, natürlich.<br />
Lieber Herr Wulff, da sagt die einmal was Vernünftiges, und dann ist es auch wieder nicht Recht.<br />
Und was ist mit der Krise? Die bleibt. Wenigstens noch eine Weile.<br />
Und Schäuble forderte in einer Blut- und Tränenrede Einsparungen in Milliardenhöhe. Also nix mit Steuersenkungen.<br />
Na gut, aber wenigstens das Wetter soll toll werden in 2010. Wobei es momentan eher so aussieht, dass sich unsere Heizkosten verdoppeln werden in diesem Jahr, will man sich daheim nicht den Pöter abfrieren. So viel dann zur Klimaerwärmung. Da passen ja auch die Eisberge, die man mittlerweile vor Rügen gesichtet haben soll. Titanic, ick hör dir schippern. Wer also an Inkarnation glaubt, der sollte sich vielleicht so was wie Eisbär oder Pinguin vorstellen. Oder Westerwelle, immer schön warm und finanziell kuschelig.</p>
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		<title>Unendliche Geschichte: GEZ</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun möchte die FDP die GEZ abschaffen, was erst einmal eine gute Idee ist. Nur möchte sie dann über eine &#8220;Medienabgabe&#8221; – einzuziehen über das Finanzamt (!) – alle Bürger, die ein eigenes Einkommen haben mit dieser besteuernlasten. Nun wird die Idee wieder sehr merkwürdig. Denn so ist es unerheblich, ob jemand ein Gerät zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-33" title="kopfgeschossen" src="http://www.a-c-media.de/wp-content/kopfgeschossen2-300x177.jpg" alt="kopfgeschossen" width="300" height="177" />Nun möchte die<a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/welt/mm-fdp-gez-abschaffen-159299.html" target="_blank"> FDP die GEZ abschaffen</a>, was erst einmal eine gute Idee ist. Nur möchte sie dann über eine &#8220;Medienabgabe&#8221; – einzuziehen über das Finanzamt (!) – alle Bürger, die ein eigenes Einkommen haben mit dieser be<span style="text-decoration: line-through;">steuern</span>lasten. Nun wird die Idee wieder sehr merkwürdig. Denn so ist es unerheblich, ob jemand ein Gerät zum Empfang öffentlich-rechtlichen Datenmülls bereit hält oder nicht. Er muss zahlen. Wofür bloß?</p>
<p>Zumindest gäbe es dann keine bösen, bösen Schwarzseher mehr. Und Mehreinnahmen gäbe es auch. Und wer es bis dahin geschafft hat, auf Radio und Fernseher zu verzichten, der bekommt gleich den Anreiz, sich solche Geräte zuzulegen (Wirtschaftswachstum!!!), denn schließlich zahlt er ja für den Rundfunk- und Fernsehempfang. Zudem könnten dann die Öffentlich-Rechtlichen mit Geld nur so prassen, Moderatoren wie Beckmann (Waren sie traurig, als Ihre Mutter starb?) Millionen an Jahresgehalt an den Kopf werfen. Leichte Schläge auf den Hinterkopf sollen ja das Denkvermögen erhöhen.</p>
<p>Womit ich mal zum Rundfunkstaatsvertrag komme, in dem unter anderem definiert ist, dass die Öffentlich-Rechtlichen nach 20 Uhr keine Werbung mehr schalten dürfen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Diese Sendung wurde Ihnen präsentiert von Bitburger Premiumpils!&#8221;</p></blockquote>
<p>HALTET IHR UNS EIGENTLICH ALLE FÜR DÄMLICH? Hat jemand Lust auf eine Sammelklage mit Schadensersatzforderung in Millionenhöhe? Beute wird geteilt!</p>
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		<title>Angeregt</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 16:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ironie]]></category>
		<category><![CDATA[Schattenhaushalt]]></category>
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		<description><![CDATA[Angeregt durch das Vorhaben der Tigerentenkoalition ging ich heute schnurstracks zu meiner Bank, und beantragte einen Schattenkredit. Also einen, der nicht in der Bilanz und schon gar nicht in der Schufa und schon überhaupt nicht auf irgendwelchen Auszügen erscheint. Damit ich mit diesem Kredit einen Schattenhaushalt führen kann, einen luxuriösen. Meine Ur-Ur-Ur-Enkel würden den Kredit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angeregt durch das Vorhaben der <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:steuersenkungen-auf-pump-die-fdp-riskiert-ihren-ruf/50025795.html" target="_blank">Tigerentenkoalition</a> ging ich heute schnurstracks zu meiner Bank, und beantragte einen Schattenkredit. Also einen, der nicht in der Bilanz und schon gar nicht in der Schufa und schon überhaupt nicht auf irgendwelchen Auszügen erscheint. Damit ich mit diesem Kredit einen Schattenhaushalt führen kann, einen luxuriösen. Meine Ur-Ur-Ur-Enkel würden den Kredit dann zurück zahlen, vielleicht. Man schaute mich erst mit großen Augen an, um mir darauf hin mitzuteilen, ich solle mich doch vorsorglich in ärztliche Behandlung begeben. &#8220;OK,&#8221; sagte ich, &#8220;ich werde es Herrn Westerwelle und Frau Merkel ausrichten!&#8221;. Ging, und kaufte mir eine leistungsstarke Taschenlampe.</p>
<p>Ab morgen gehe ich meiner Frau beim Staubsaugen mit eingeschalteter Leuchte hinterher, damit sie ordentlich Schatten wirft, und wir trotzdem einen Schattenhaushalt haben.</p>
<p>Im Vorbeifahren meiner Bank die Zunge rausgestreckt.</p>
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		<title>Zukunftsvisionen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 09:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Helmut Schmidt sagte einmal: „Wer Visionen hat, der soll zum Arzt gehen!“ Nur wird mir auch der Arzt kaum helfen können, es sei denn, er verschriebe mir Antidepressiva. Wage ich einen Blick in die Zukunft, wird mir nämlich ganz übel. Versprach uns schwarz-gelb noch vor der Wahl Steuererleichterungen, höhere Kinderfreibeträge und mehr Kindergeld, so werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Helmut Schmidt sagte einmal: „Wer Visionen hat, der soll zum Arzt gehen!“ Nur wird mir auch der Arzt kaum helfen können, es sei denn, er verschriebe mir Antidepressiva. Wage ich einen Blick in die Zukunft, wird mir nämlich ganz übel. Versprach uns schwarz-gelb noch vor der Wahl Steuererleichterungen, höhere Kinderfreibeträge und mehr Kindergeld, so werden diese Versprechungen – erwartungsgemäß – gebrochen. Einfache Begründung, die man vor der Wahl auch hätte „ahnen“ können: es ist kein Geld da. Nun werden – noch sehr spekulativ, aber das waren Koalitionen mit SPD und Linken vor der Wahl auch – Möglichkeiten gesucht, den Staatshaushalt auf Kosten der Bürger zu sanieren. Zum Beispiel mit Hilfe der PKW-Maut auf Autobahnen (die allerdings komplett in den Straßenbau fließen soll, bevor das Geld <a href="http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-10/15168249-der-tagesspiegel-fdp-muessen-ueber-pkw-maut-nachdenken-007.htm" target="_blank">„durch die klebrigen Finger des Finanzministers läuft“</a>), dem Wegfall des ermäßigten Steuersatzes oder der Erhöhung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung, in Erwartung höherer Arbeitslosenzahlen. Alle diese Maßnahmen träfen natürlich in erster Linie die BürgerInnen schwer, die sowieso schon wenig verdienen. Um Neuverschuldung, die <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:kein-spielraum-fdp-und-union-ruecken-von-steuersenkungen-ab/50021618.html" target="_blank">die selbst auferlegte Schuldenbremse</a> sprengen, kommt die Kanzlerin mit ihrem immer noch von Steuererleichterungen faselnden Guido Westerwelle wohl nicht herum. Nun, Herr Westerwelle könnte ja immer noch ein Gesetz anregen, dass Servolenkungen für alle Fahrzeuge bindend vorschreibt; das wären ja auch Steuererleichterungen im weitesten Sinne. So ganz viele Möglichkeiten gibt es ja nicht, auf der einen Seite den Staatssäckel zu füllen, und der anderen Seite den BürgerInnen zu mehr Netto in der Brieftasche zu verhelfen. Die Zukunftsaussichten sind also mehr als düster, auch für nachfolgende Generationen bleibt noch viel Ballast abzutragen, den unsere und die voran gegangenen Generationen angehäuft haben. Statt „Schönheitsoperationen für alle!“, wie sie Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling in seinem letzten Film (siehe unten) fordert, sollte man lieber „Antidepressiva für alle!“ fordern. Es ginge uns dann zwar finanziell nicht besser, dieses uns aber so was von am Pöter vorbei &#8230;</p>
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		<title>2 x 3 macht 4 Widdewiddewitt und drei macht neune &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 16:50:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durch den Kopf geschossen]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; Ich mach&#8217; mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt &#8230;. Mit dem Anfang des Pipi-Langstrumpf-Liedes ließe sich durchaus das Wahlprogramm vom jetzt ja wohl bald in der Regierung befindlichen Guido Westerwelle beschreiben. Schließlich dürfen wir uns jetzt auf Steuersenkungen für alle freuen. Ich bin ja schon froh, dass die Neoliberallallas nicht das Wirtschaftsministerium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft size-medium wp-image-33" title="kopfgeschossen" src="http://www.a-c-media.de/wp-content/kopfgeschossen2-300x177.jpg" alt="kopfgeschossen" width="300" height="177" />&#8230; Ich mach&#8217; mir die Welt</h3>
<h3>Widdewidde wie sie mir gefällt &#8230;.</h3>
<p>Mit dem Anfang des Pipi-Langstrumpf-Liedes ließe sich durchaus das Wahlprogramm vom jetzt ja wohl bald in der Regierung befindlichen Guido Westerwelle beschreiben. Schließlich dürfen wir uns jetzt auf Steuersenkungen für alle freuen. Ich bin ja schon froh, dass die Neoliberallallas nicht das Wirtschaftsministerium bekommen (obwohl die das bestimmt wollen). Nicht auszudenken, wenn der Handel mit nicht vorhandenen Werten wieder in Mode kommt.<br />
Was mich wieder zu der selbstbewussten und mit einer unbändigen Energie (wer möchte, ersetze das Wort Energie durch Arroganz, aber nur wer wirklich den Eindruck hat), die ganze Zimmerfluchten zu illuminieren scheint, ausgestatteten Gallionsfigur der FDP bringt. Er, der Herr Westerwelle, möchte uns Steuererleichterungen schaffen, um den Konsum zu fördern, und so mehr Staatseinnahmen zu generieren. Wir alle haben schon als Kind von so einem Märchen gehört, dem Baron Münchhausen, der sich und sein Hottehüh an seinem eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen hat. Man könnte auch Perpetuum Mobile dazu sagen. „Ein Perpetuum Mobile ist eine Konstruktion, die – einmal in Gang gesetzt – ewig in Bewegung bleibt und dabei Arbeit verrichten soll oder Nutzenergie bereitstellen, ohne dass ihr von außen Energie zugeführt wird oder ein Energiegradient, z.B. in Form eines Temperaturgefälles, zur Verfügung stünde.“ meint Wikipedia dazu. Also: Steuern runter, Staatseinnahmen rauf, und alles läuft wie von selbst. Und wer jetzt ein wenig die Hirnschachtel anstrengt, könnte doch meinen, dass man, wenn das alles so toll funktioniert, die Steuern noch weiter reduziert, dann würde ja noch mehr Konsum generiert und die Steuereinnahmen flössen in die Staatsschatulle wie die Radioaktivität in den Salzstock von Asse. Blöd nur, dass bei niedrigeren Steuern auch prozentual weniger eingenommen wird. Also irgendwo zwischen 100% und 0% Steuern liegt der optimale Punkt, um so ein Vorhaben scheinbar praktikabel zu machen. Nur an welchem Punkt, weiß leider niemand. Und ich vermute, dass auch das Guidolein seine Weisheit nicht von den Löffeln der Finanzexperten eingetrichtert bekommen hat, denn an welchem Punkt nun mehr Steuereinnahmen generiert werden sollen ist auch unter diesen strittig. Die „Öchsperten“ gehen im Allgemeinen davon aus, dass, wenn alles gut läuft (und das tut es doch immer, gell), nur ca. ein Drittel der Steuerausfälle, die aus der Reduzierung der Steuerlast resultiert, wieder hereingeholt werden können; wer möchte, recherchiere die „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laffer-Kurve" target="_blank">Laffer-Kurve</a>“. Was letztendlich weitere Milliardenschulden bedeutete. Ronald Reagan hat das in den USA probiert, dies hat, begünstigt auch durch andere Umstände, wie zum Beispiel das Wachstum der Rüstungsindustrie (wer Krieg spielen möchte, braucht schließlich was zum Ballern) auch erst zu einem Boom geführt, bis die Blase platzte und Clinton den Mist wieder wegräumen musste – mit Steuererhöhungen. Solche Dinge kann man sehr einfach recherchieren, wenn man möchte. Man kann sich natürlich auch auf die Versprechungen verlassen, die uns in das zukünftige Schlaraffendeutschland führen werden. Und so ein wenig freue ich mich ja schon darauf, denn jetzt haben wir keine große Koalition, die sich gegenseitig auf den Füßen der unterschiedlichen politischen Ansichten herum tritt.<br />
Wer letztlich das Rennen gemacht hat ist zweitrangig, denn jetzt heißt es, es gut zu machen, damit man 2013 nicht wieder ganz hinten im Zimmer herumsteht, also weg ist vom Fenster, welches doch in blühende Landschaften zeigen sollte.<br />
Völlig aus der Luft gegriffen habe ich mal so die Idee, dass die Regierung jetzt ja die Einkommenssteuer senken könnte, dafür aber den verminderten Mehrwertsteuersatz aufhebt. Das wäre mal eine Hausse (Hausse: Nachhaltiger Anstieg der Wertpapierkurse einzelner Marktbereiche oder des Gesamtmarktes über einen mittleren bis längeren Zeitraum. Die Hausse ist von einer &#8220;freundlichen Kursentwicklung&#8221;, die nur von kurzer Dauer ist, nicht exakt abzugrenzen. (Quelle: Börsenlexikon FAZ.net) für den Staatshaushalt! Dann nämlich wären endlich wieder die angeschmiert, die es ja immer am meisten trifft, wenn es schlecht läuft: die kleinen Leute.</p>
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		<title>Ich bin ja so gespannt &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 06:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; wo die Reise hingeht. Wobei es eigentlich klar ist. Entweder es gibt schwarz-gelbes Sternengefunkel, oder eine weitere Runde in einer großen Koalition. Viel mehr wird nicht übrig bleiben. Dabei wäre doch eine absolute Mehrheit des einen oder anderen wünschenswert. Wie soll man die Arbeit einer Bundesregierung beurteilen, die sich gegenseitig behindert? So bekommen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; wo die Reise hingeht. Wobei es eigentlich klar ist. Entweder es gibt <a href="http://zynaesthesie.wordpress.com/2009/09/27/eia-popeia/" target="_blank">schwarz-gelbes Sternengefunkel</a>, oder eine weitere Runde in einer großen Koalition. Viel mehr wird nicht übrig bleiben. Dabei wäre doch eine absolute Mehrheit des einen oder anderen wünschenswert. Wie soll man die Arbeit einer Bundesregierung beurteilen, die sich gegenseitig behindert? So bekommen wir den bunten Salat: wählst Du schwarz, dann wählst Du gelb, wählst Du grün, dann wählst Du rot, wählst Du rot, dann wählst du dunkelrot. Wählst Du nicht, dann darfst Du auch nicht meckern. Wählst Du Piraten, wählst Du Kompetenz für neue Medien (<a href="http://www.a-c-media.de/du-bist-terrorist">die dringend gebraucht wird, in der Regierung, die ist in den Regierungs- und Koalitionsparteien quasi nicht vorhanden</a>), aber (noch) Inkompetenz in fast allen anderen Bereichen.</p>
<p>Wir werden sehen, was kommt. Und so weiterwursteln. Die Ergebnisse der Stimmauszählung in meinem Heimatdorf Fürstenhagen, gibt es gegen 20 Uhr auf <a href="http://www.fuerstenhagen.net" target="_blank">www.fuerstenhagen.net</a></p>
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		<title>Mit Mopsgeschwindigkeit &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 09:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durch den Kopf geschossen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Ironie]]></category>
		<category><![CDATA[Kanzlerin]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; in den Wahlkampf um die Gunst der Wähler. Erste Aufregung verursachte das Wahlplakat von Vera Lengsfeld (CDU), auf dem sie Ihr und der Kanzlerin Dekolleté als Freilichtbühne zelebrierte unter dem Motto: Wir haben mehr zu bieten! Nun ist Masse bekanntlich nicht gleich klasse, und man könnte die beiden Damen beinahe mit einer Zucchini vergleichen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft size-medium wp-image-33" title="kopfgeschossen" src="http://www.a-c-media.de/wp-content/kopfgeschossen2-300x177.jpg" alt="kopfgeschossen" width="300" height="177" />&#8230; in den Wahlkampf um die Gunst der Wähler. Erste Aufregung verursachte das Wahlplakat von Vera Lengsfeld (CDU), auf dem sie Ihr und der Kanzlerin Dekolleté als Freilichtbühne zelebrierte unter dem Motto: Wir haben mehr zu bieten!</h3>
<p>Nun ist Masse bekanntlich nicht gleich klasse, und man könnte die beiden Damen beinahe mit einer Zucchini vergleichen, die im Alter zwar immer dicker wird, geschmacklich aber derbe nachlässt.<br />
Doch nicht nur Möpse finden Ihren Weg in die Wahlkampfwerbung, auch Ärsche (ja, liebe Kinderlein, ich habe jetzt „Ärsche“ geschrieben, so steht es nämlich auch auf dem Plakat). Nein, nicht der von Frau Merkel, Gott &#8211; oder wer auch immer &#8211; bewahre, der knackige Hintern von der Linken Halina Wawzyniak. Ihr Motto lautet: Mit Arsch in der Hose in den Bundestag. Sie hat auf dem Plakat wenigstens eine Jeans an, die ihr Maurerdekolleté nicht offenbart &#8211; was in dem Fall ja eigentlich schade ist. Ich meine, wenn sich die Politikerinnen schon exhibitionieren, dann doch bitte die jungen, knackigen. Da schaut Mann hin, und macht dann vielleicht auch &#8211; versehentlich &#8211; das Kreuz an der falschen Stelle, weil er Verpackungen und nicht Inhalte im Kopf hat. Man male sich das aus: Da könnte halb Deutschland zum Kommunismus bekehrt werden, nur weil Sarah Wagenknecht im knappen Einteiler Wahlwerbung macht. Da brauchte es noch nicht mal ein Wahlprogramm, da reichte es, wenn sie uns Städtenamen mit dem Anfangsbuchstaben „B“ und „erlin“ am Ende raten ließe, und partout keiner drauf kommen will, in der Hoffnung, dass sie das letzte bisschen Stoff auch noch fallen lässt.<br />
So geraten unsere konservativen Politikerinnen unter Wahlwerbedruck und denken sich vielleicht: Was könnte ich noch ausziehen um anzuziehen. Wähler nämlich. Gabriele „St. Pauli“ hatte sich sicherlich schon gefreut, für Ihre „Freie Union“ endlich wieder in ihr Latexkostüm schlüpfen zu dürfen, leider wurde ihre Partei nicht zur Wahl  zugelassen.<br />
Schwerlich vorstellbar ist auch eine spärlich bekleidete Familienministerin „Zensursula“ von der Leyen, wie sie nur im Stringtanga mit Rentnerinnen, Rentnern und ganz vielen Kinderlein „Kein schöner Land, in dieser Zeit“ singt. Zumal einige es ja als Aufforderung zur Kinderpornografie auffassen könnten. Da hat Frau es nicht leicht, wenn „nackich machen“ zur Königsdisziplin im Wahlkampf mutiert. Aber wieso eigentlich nur Frau? Ich kenne einige Damen (und auch Herren) die es sicherlich begrüßen würden, wenn unser Wirtschaftsminister zu Guttenberg sich die eine oder andere Blöße gäbe. So rein bekleidungstechnisch gesehen, und natürlich frisch gegelt, weil’s besser flutscht, auch in der Gunst der Wählerschaft.<br />
Schwer hätte es sicherlich der Kanzlerkandidat der SPD, Frank-Walter Steinmeier (kennen Sie nicht? Das ist der dicke Weißhaarige mit der Kinderbrille, unser derzeitiger Außenminister), obwohl ich mir vorzustellen vermag, dass der auch ein paar Brüste vorweisen könnte. Wahlkampfmotto: Wir haben nicht nur Haare auf den Zähnen!<br />
Leichter dagegen hätte es der Teddybär der CDU, Peter Harry Carstensen aus Kiel, der legte sich einfach nur nackt aufs Bärenfell, und schon wären seine Bärendienste in Schleswig-Holstein vergessen und er wiedergewählt.<br />
Die beiden Quotenhomo­sexuellen der FDP und SPD hätten bei einigen Wählern unbekleidet sicherlich auch Chancen gewählt zu werden. Wobei sich der Herr Westerwelle nicht mit einer 18 unter der Schuhsohle begnügen müsste, sondern sich gleich eine 21 auf sein bestes Teil tätowieren lassen könnte. Wenn dann am Ende nur das rauskäme was dranhängt, egal, er hätte zumindest sein Bestes ge<span style="text-decoration: line-through;">zeigt</span>geben.<br />
Den Vogel schösse dann sicherlich der „Kanzlerkandidat“ der HSP, Horst Schlämmer ab. Zu seinem Wahkampfmotto „Yes weekend“ käme dann noch „Nur für Dich, Schätzelein!“ und alle Giselas der Welt, na ja, zumindest Deutschlands, lägen ihm zu den Käsefüßen und wollten ihn nicht nur wählen, sondern auch den Rücken massieren. Links, konservativ, liberal, ein bisschen grün und auch noch nackt, da ist das Kanzleramt nicht fern. Schließlich gibt es dann Schönheitsoperationen für alle! Da könnte sich der Herr Gysi glatt die Beine verlängern lassen. Wenn sich dann noch „Ullalla“ Schmidt lasziv auf der Haube ihres Dienstwagens räkelt, mit nichts weiter an, als Schweinegrippe-Flugblättern von Hoffmann-La Roche, ihr Haupt umkränzt von Tami­flu-Injektionsspritzen, dann kann ja nichts mehr schiefgehen, oder?</p>
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