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Ein Textaltiger …

Montag, September 21st, 2009

… ist für mich jemand, der einen Text vergewaltigt. Und zwar möglichst so, dass etwas eher Komisches dabei heraus kommt. Was bei Vergewaltigungen eigentlich eher selten der Fall ist.

Für ein neues ZeitReise-Projekt (welches, wird nicht verraten, denn ich hoffe, dass die angesprochenen Texte so nicht in den Druck gehen) darf ich ein paar Seiten layouten. Geliefert werden Bildvorschläge und Texte. Die Texte sind in der Regel redigiert, wenn ich sie bekomme; was ich mir in dem Fall nicht vorstellen kann. Beispiel gefällig? “… Durch die Getreideknappheit stieg der Brotpreis ins Bodenlose. …” oder “… ein rauschendes Fest für alle. Grund: Er wurde vom Kaiser geadelt wegen seiner Bemühungen für die Versorgung der Bevölkerung … mit Getreide in den Krisenjahren.” oder auch “… 2008 zeigte sich das Gotteshaus innen verhüllt. Doch war nicht Christo am Werk, sondern Bauarbeiter. Grund: Die Feuchtigkeit wurde aus dem Mauerwerk gezogen. Spezialputz kam zum Einsatz. …”

Hier kann eigentlich nur ein Redaktionspraktikant am Werk gewesen sein. Grund: Die Texte sind eine Lachnummer! Deshalb: habe ich mal vorsorglich reklamiert. Ergebnis: noch offen. Derweil:  fallen die Schweinepreise in Schwindel erregende Höhen.

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Aufbruch

Dienstag, September 1st, 2009

“… von hier hat Gerhard Schröder den Aufbruch gemacht …”

Frank-Walter Steinmeier in Hannover während einer Parteiversammlung der SPD.

Ach! Gerhard Schröder ist Jäger?

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Gertrud sacht 1

Montag, August 17th, 2009

Gertrud habe ich erfunden. Sie ist Hausfrau in den besten Jahren, bodenständig, redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, und steht jenseits aller Grammatik, Rechtschreibung und korrekter Aussprache. Und sie macht sich ihre so ganz eigenen Gedanken zu allem Möglichen, die Sie dann auch kund tut. Wie jetzt, zum Beispiel:

Gertrud_Kopf

Fußball, Fußball, Fußball – ich kannes nich mehr sehen. Dabei is das Elend noch ganich vorbei, wo ich das hier schreibe, gell.

Ich meine, wenn Deutschland spielt, gucke ich schon mit; wo die jetzt auch noch im Finale sind, sowieso. Soviel Masochismus Nationalstolz muss schon sein. Aber sein se mal ehrlich: So richtich doll ham die bis jetzt nich gespielt, oder? Von dem einen Treffer ma abgesehen, auch der Ballack nich. Na ja, Hauptsache die Haare schön, gell? Als ich denn da neulich mit meinem fußballsüchtigen Angeheirateten das Spiel gegen die Türkei geguckt habe, da sacht der Moderator über einen türkischen Spieler: „Seine Mutter ist eine zyklopische Türkin.“ Ich zu meinem Männe: „Was ist denn eine zyklopische Türkin?“ Sacht der: „Die hatte vielleicht nur ein Auge!“ und is sich dabei am kaputtlachen. Ich musste ihn erst das Bier wechnehmen, damiter mir verraten hat, dass sich das um eine zypriotische Türkin handelt, also eine die aus dem türkischen Teil von Zypern kommt, und ich nur was anne Ohren hatte. Na ja, und weil letzten Freitach ja der „Tach des Cholesterins“ war, habe ich ihn dann seine Chips versteckt, und seitdem nur noch Gemüse gekocht – mit Sojabratwurst. Aus Rache, weil der mich jeden Tach die zyklopische Türkin aufs Mammeladenbrötchen schmiert. Alsser sich dann weinend und magenknurrend beschwert hat, sach ich: „Du krisst ers wieder Fettaugen zu sehen, wennde mich nich mehr mit der einäugigen Türkin ärgerst!“ Heute gibt’s Schweinebraten: Er hat mir eine Reise nach Zypern geschenkt. Eine Woche mit allen Gedöns. Rundreise und so weiter. Ich sach ja immer wieder: Unter den blinden Zyprioten is die einäugige die Königin, gell? So, nun muss ich mich um mein Strandoutfit kümmern.

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Nach zu Hause

Montag, August 17th, 2009

kopfgeschossenHört man den Menschen auf der Straße aufmerksam zu, und befindet sich nicht gerade in einer Universität in einer Germanistikvorlesung, dann schlagen einige Sprecher die tollsten Grammatikkapriolen. Doch nicht nur die Sprecher, auch die Schreiber sind mit von der Partie. Deshalb hier einige Anmerkungen zu häufigen Grammtiksünden. Vielleicht kann ja der eine oder andere damit etwas anfangen, vielleicht sogar sein Gegenüber verblüffen (Seit wann weißt’n das denne?).

Das Ding mit “nach” und “zu” ist ja den meisten Menschen durchaus bekannt, schrieben sie einen Aufsatz, gingen sie darin zu einer Person und nach einem Ort. Trotzdem gehen sie am Wochenende wieder nach Oma. (Ja ist denn jetzt die Überschrift richtig? Schließlich ist das zu Hause ein Ort, keine Person.) Natürlich könnte man einwenden, dass das schon immer so gesagt wurde und Dialekt sei. Dabei sprechen wir offiziell keinen Dialekt, und das Plattdeutsche gilt nicht als solcher, sondern als eigenständige Sprache. In unserer Gegend soll sogar das reinste Hochdeutsch Deutschlands gesprochen werden. Was ich dann doch ab und zu bezweifele. Die liebe Gertrud nebenan im Blog hat ja auch so ihre Schwierigkeiten mit der Artikulation. Auffällig ist dabei, dass wir oft das Maulfaule bevorzugen, statt uns “gewählt” auszudrücken. Statt in die Stadt, gehen wir “inne Stadt”, unsere Neugier offenbaren wir nicht mit der Frage “Was machst Du gerade?” sondern daraus wird das schnoddrige “Machsten gerade?” Nun ist das ja gesprochen nicht weiter schlimm, wir werden verstanden, und darum geht es. Fängt man allerdings an, seinen Verbalmüll auch zu schreiben, ist das entweder Satire (Hallo, Gertrud!) oder Unvermögen. Lustig (nein, nicht lustich) wird es immer dann, wenn falsche Grammatik oder umgangssprachliche Redewendungen, die nicht korrekt sind, Einzug in die Medienlandschaft finden. So schreibt fast jede Zeitung landauf, landab die falsche Deklination von “winken”. Da wird gewunken auf Teufel komm raus, welcher dann garantiert nicht mit seinem Pferdefuß um die Ecke “gehunken” kommt, sondern gehinkt. Ich prophezeie an dieser Stelle, dass es höchstens noch ein bis zwei Duden-Neuauflagen braucht, bis “gewunken” toleriert, wenn nicht sogar als einzig richtig anerkannt wird. Gibt man das Suchwort “gewinkt” in die Internetsuchmaschine Google ein, bekommt man ca. 20.600 Ergebnisse, bei “gewunken” sind es über 47.000; das gibt mir zu dunken.

Vollends die Krise bekomme ich allerdings, wenn es einigen Zeitgenossen einfällt, den Plural mit “Apostroph-s” zu bilden; häufig zu sehen bei PC’s, Info’s und sogar Auto’s. Kinder’s, Kinder’s, das gibt’s nicht! “Gibt’s” ist allerdings korrekt, da hier das Apostroph den einzigen Sinn und Zweck erfüllt, für den es im Deutschen vorgesehen ist, nämlich als Auslassungszeichen. Wobei hier der Duden auch schon seit langem Kompromisse macht, denn man darf durchaus “fürs” schreiben, statt “für das”, und das OHNE Auslassungszeichen. Dafür wird “Marion’s Nähstübchen” einfach “durchgewunken”, obwohl es eigentlich auch nicht richtig ist, das gibt es im Englischen. Bei uns wäre das dann “Pauls Trinkhalle”.

Ebenfalls immer wieder zu sehen, in Anzeigen oder in Artikeln ist die falsche Form der Datumsangabe. Möchte Uschi Pfingstmontag ab 14 Uhr einen Flohmarkt veranstalten (Uschi! Mach das jetzt!), dann findet der am Montag, dem 1. Juni 2009 statt, und nicht am Montag, den 1. Juni. Wenn schon Dativ, dann immer Dativ, zumindest im gleichen Satz.

Kommen wir nun zu den Possessivpronomen, welche immer wieder Anlass zur Verwunderung geben. Possessivpronomen sind nichts anderes als “Besitz anzeigende Fürwörter” (was vor einigen Jahren noch besitzanzeigende Fürwörter waren), wie meins, deins, ihrs usw. “Wem gehört das Grammatikbuch?” fragt die Deutschlehrerin in die Klasse. “Das ist ihm seins!” könnte sie als Antwort bekommen. Und keinen wundert’s, außer die Lehrerin.

So bietet das gesprochene, wie das geschriebene Wort durchaus ungewollte Unterhaltung. Wie sonst, sollte Bastian Sick seine Kolummne “Zwiebelfisch” füllen können? Das soll jetzt aber nicht in Besserwisserei ausarten, ich toleriere durchaus die grammatischen Eigenheiten einiger Personen aus meiner Umgebung (nicht aller, einige haben es einfach nicht besser verdient, als dass man sie mit ihren verbalen Merkwürdigkeiten aufzieht: “Kann ich mal den Salat?” “Ich weiß nicht, ob Du den Salat kannst, versuch es einfach mal, vielleicht klappt es ja; ich wüsste allerdings nicht, wo beim Salat hinten ist.”). Da ist meine Toleranz wesentlich größer, als wie ihm seine. (Ouuups!)

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Sprechen Sie phrasenisch?

Montag, August 17th, 2009

kopfgeschossenWas hat unsere schöne Sprache nur an sich, dass kaum einer sie noch wirklich schön sprechen oder gar schreiben möchte? Es wird nicht mehr kunstvoll erzählt und geschrieben, sondern aus dem großen Phrasentopf geangelt, dass es mitunter seltsame Blüten treibt (gemerkt?).

Auf einleitende Formulierungen wie „Ich denke mal …“ folgt mit ziemlicher Sicherheit hirnbefreiter Blödsinn. Auf die Schnelle zusammengezimmert und aus den Hirnwindungen gequetscht, kommen Sätze dabei heraus wie: „Ich denke mal, ich frag einfach mal jemanden der sich damit auskennt.“ An welcher Stelle des Satzes gedacht wurde, erschließt sich da nicht so recht. Da ist mir die Vorwarnung „Ich sage mal …“ doch noch lieber, denn da weiß ich mit Sicherheit, ich habe vor der als ultimative Weisheit verkauften heißen Luft, die dem Munde des Sprechenden entfleucht in Deckung zu gehen. Bildlich gesprochen, natürlich.

Wenn aber auch Profis, sprich Journalisten (2003, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt, München), nicht mehr wirkliches Deutsch sprechen, sondern phrasierend durch die Gegend schwafeln, und solche absurden Bilder dabei heraus kommen wie „In Frankreich sterben die Alten derzeit weg wie die warmen Semmeln.“, dann sollte man eventuell den Bäcker wechseln, und „sich ernsthaft Gedanken machen“.

Genau! „Und der Krug geht solange zum Brunnen, bis das Kind verbrannt ist!“ (Heinz Erhardt, und zwar mit voller Absicht!)

Es lassen sich beim Lesen der Zeitungen, beim Fernsehschauen oder beim Zuhören die wundersamsten Phrasen hören. Da werden schon mal „Neger mit Köpfen“ gemacht, was nur so lange lustig ist, wie Obama nicht mit an der Gesprächsrunde teilnimmt. Der „normale Ottoverbraucher“ stellt dann auch schon mal „sein Licht unter den Schemel“. Damit er der Melkerin besser unter den Rock gucken kann? Dass der dann mal nicht „zur Salzsäure erstarrt“, ob des sich bietenden Anblicks. Nun ja, vielleicht übertreibe ich auch ein wenig, und „schieße mit Tauben auf Spatzen“, andererseits: „Lieber `ne Stumme im Bett, als `ne Taube auf dem Dach“ (und wieder Heinz Erhardt, der schon in den 50ern die sprachliche Misere erkannt und zur (Stil-)Blüte gebracht hat).

Kaum ein Zeitungsartikel, der nicht vor gelangweilt dahingekritzelten Phrasen stinkt, „wie der Fisch am Kopf“. Eine bekannte Lokalzeitung im Hessischen eröffnet sogar eine Kolummne für ihre Redakteure mit solch einer Phrase – „Wenn Sie mich fragen …“ – damit diese ihre „eigene Meinung der Dinge“ absondern können, sollen, müssen. Das Ergebnis klingt etwa so: „… war das eine gelungene Veranstaltung“, „… ist eine Bereicherung“ oder “… ist es schade um die verlorenen Arbeitsplätze”.

Phrasen über Phrasen: „Bei Kaiserwetter wurde unter freiem Himmel gefeiert bis tief in die Nacht. Einige mutmaßlich angetrunkene Randalierer konnten die Partylaune der Gäste nicht trüben, auch wenn so einige Zähne auf der Strecke blieben.“ Da wäre man doch gerne dabei gewesen, nicht? Ist zwar nur erfunden, könnte so aber in fast jeder beliebigen Lokalzeitung stehen, na ja, fast.

Und unsere Politiker? Die machen mit: „Unsere Realwirtschaft wird in Mitleidenschaft gezogen.“, so Peer Steinbrück am letzten Donnerstag zur Bankenkrise (zur “Fiktivwirtschaft” konnte und wollte er wohl nichts sagen), die auch nach Deutschland überzuschwappen drohte, und mittlerweile angekommen ist. Weiter meinte Steinbrück: „Wir müssen uns in nächster Zeit auf niedrige Wachstumsraten und – zeitlich verschoben – eine ungünstige Entwicklung auf den Arbeitsmärkten einstellen.“ Was er uns durch seinen Phrasendjungel hindurch sagen möchte: Den Bürgern des Landes wird es in absehbarer Zeit schlechter gehen als jetzt. Schuld daran sind die Investmentbanken in USA und Deutschland, die jetzt hinter unseren Steuergeldern her sind wie „Moppel hinter den Graupen“, weil sie sich heftig verspekuliert haben.

Was Aktuelles aus Einbeck gefällig? „Das Highlight des Einbecker Eventkalenders ist mal wieder im Kommen!“ (Ich sage nicht woher das ist – aus Rücksicht.) Und wenn das Highlight so ankommt, dann müssen wir hoffentlich nicht in Deckung gehen.

Aber auch die „Großen“ können das: „In der vergangenen Woche musste der Handel an der russischen Börse sogar ausgesetzt werden, weil die Kurse so rasant ins Bodenlose stürzten. … Trübe Stimmung am Schwarzen Meer. Bis die Sonne durchbrach und von der Börse plötzlich Jubelmeldungen kamen.“ (aus zeit.de)

Schon vor 125 Jahren prophezeite uns Friedrich Nietsche: „Noch ein Jahrhundert Zeitungen, und alle Worte stinken.“

Das „schoss mir nur mal so durch den Kopf“

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Servus, Gruezi und Hallo …

Montag, August 17th, 2009

kopfgeschossen… sind ja alles Anreden, Begrüßungen quasi. Wenn auch erstere beiden eher in der Schweiz oder in Österreich und Bayern vorkommen.

Aber um den fröhlichen Ausruf zur Begrüßung, den man schon mal den österreichischen Fußballfans hämisch und Deutschlandfahnen schwingend entgegenwirft (das kleine Trostpflaster, sollten wir doch nicht Europameister geworden sein, sei uns doch gegönnt; von wegen Cordoba!), geht es mir eigentlich gar nicht. Mir geht es nicht um die Anrede, sondern um den Schlussgruß (der Ausrede, sozusagen) eines Briefes oder einer E-Mail. Meistens der E-Mail, da Briefe eigentlich nur noch von Behörden mit Zahlungsaufforderungen darin verschickt werden, gegen die man sich wiederum auch nur mit Briefeschreiben wehren kann. Hier ist dann der Schlussgruß klar: „Hochachtungsvoll“, wenn man noch gut gelaunt ist, „bestimmt nicht Hochachtungsvoll“, wenn einem der Ärger Gift triefend aus der Feder fließen will.

Im E-Mail-Verkehr geht es oft persönlicher zu. Oft auch überraschend persönlich. Da schreibt einem schon einmal eine bis dato unbekannte Person (meist weiblichen Geschlechts), die ihre Dienstleistungen oder Produkte an den Mann bringen will: Liebe Grüße. Dass „Liebe“ mitlerweile inflationär gebraucht wird, weiß ich schon, seit ich IHR die Worte ins Ohr genuschelt habe, nur um SIE endlich in die Horizontale zu bekommen (hat zwar geklappt, war aber trotzdem enttäuschend; ich habe dann nicht wieder angerufen, und fühle mich deswegen heute noch als das Ding, wo hinten alles rauskommt – wenn ich daran denke, was nicht oft passiert).

Was aber soll ich mit lieben Grüßen einer mir unbekannten Person anfangen? Ist das ein Versuch mich näher kennen zu lernen? Oder einfach nur so dahingeworfen wie der Knochen dem Hund? Vertrauen bildende Maßnahme, oder gedankenloses Geschwafel? Ich weiß es nicht, ahne es nur. Eine Stufe darunter ist dann das „lg“ angesiedelt, von dem ich zuerst glaubte, es hieße „Lieber Gott“, aber das war wohl ein Anflug von Selbstüberschätzung und stimmt genau so wenig wie „lausiges Gespräch“ oder „listige Gurke“. Obwohl so eine Gurke schon listig ist: Volumen vortäuschend besteht sie doch fast nur aus Wasser.

Dann kommen die „herzlichen Grüße“, die immer mehr werden in meinen Mails. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass sogar die Ankündigung von Zwangsvollstreckungen lock­er mit „Herzliche Grüße“ unterschrieben werden könnten, weil die Menschen, die mir herzlich gesonnen sind scheinbar immer mehr werden. Vor lauter Herzlichkeit bekomme ich schon Pick­el wie meine pubertierende Tochter (in den Mails und Postings meiner Tochter wird übrigens „gedrückt“, „gekuschelt“, „lieb gehabt“, „ganz doll lieb gehabt, bis zum Mond und wieder zurück“, dass einem schlecht werden kann; auf dem Schulhof am nächsten Tag schaut man sich allerdings mit dem Allerwertesten nicht an – es wäre uncool, ginge das Turteln weiter). Nur weil ich immer so nett bin, müssen doch nicht alle mit mir kuscheln wollen, oder?

Der unverfänglichste Abschiedsgruß in einer Mail ist das „Mit freundlichen Grüßen“. Davon abgesehen, dass das in vielen Fällen gelogen ist (Die Lieferung ist leider nicht pünktlich eingetroffen, ich behalte mir Schadensersatzansprüche vor. Mit freundlichen Grüßen), wird es auch oft unhöflicher Weise mit „mfg“ abgekürzt. Der Autor solcher Mails ist also nicht nur unverbindlich, sondern auch noch schreibfaul. Ab und an erreichen mich auch Mails mit der Abschiedsfloskel „Gruß“. Das klingt immer ein wenig nach „lass mich bloß in Ruhe“ und so kurz und knackig, dass man das Bedürfnis hat, die Hacken aneinander zu schlagen – was in Sandalen sehr schmerzhaft sein kann! Wenn man unhöfliche Abschiedsfloskeln vermeiden möchte, oder überhaupt keinen Bock auf Herzlichkeit, Höflichkeit und Liebe hat, dann grüßt man gar nicht. Da kann denn der Empfänger die Gemütslage des Autors raten – wenn er Lust dazu hat (Ware muss bis zum Wochenende geliefert sein!).

Auffällig ist, dass einige Geschäftsleute, die ihren Kunden den Honig gleich literweise ums Maul schmieren müssen um etwas zu verkaufen, wenn sie selbst Kunde sind, ihre höflichen Umgangsformen vermissen lassen. Arm und kurzsichtig. Was ich hiermit aber nun sagen wollte? Weiß nicht. Schoss mir so durch den Kopf nach Lesens einer Glosse zu dem Thema. Es grüßt Sie ganz herzlich msf

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Echt witzig, hey!

Montag, August 17th, 2009

kopfgeschossenVon den Qualen eines Schreiberlings

Da sitzt man nun vor einer leeren Seite und soll was möglichst witziges absondern, damit die Leser ihren Spaß haben. Und was, wenn der Autor gar keine Lust hat, was witziges zu schreiben, weil ihm nämlich gerade überhaupt nicht danach ist?

Dann muss er natürlich trotzdem ran. Ganz egal, ob ihm gerade das Finanzamt viel zuviel Einkommenssteuer abgenommen hat, und das nur, weil er vergessen hat die Erklärung abzugeben. Sein Einspruch wurde natürlich auch abgelehnt: was die haben, das rücken die nicht mehr raus. Und weil dem netten Autor das tierisch aufregt, wird er auch noch krank, bekommt Darmkrämpfe und erzeugt Flatulenzen in einer Quantität, dass die Gasprom Sonderschichten fahren müsste, um auch nur annähernd diese Mengen zu fördern. Dass das wiederum dem Familienleben nicht gerade förderlich ist, und es der Frau des Kreativen ziemlich nervt, dauernd mit der „Brise Landluft“ in der Wohnung herumwedeln zu müssen. Obwohl bei so richtiger Landluft ist schon auch mal ein wenig Güllegestank mit dabei. Das will meine Frau aber nicht hören und erteilt Schlafzimmerverbot. Na, da kann einem doch schon mal was witziges einfallen, oder? Und wenn einem dann was eingefallen ist, und man einen richtig „langen Riemen“ runtergeschrieben hat, dann gibt es einen Stromausfall. Dreimal dürfen Sie raten, ob der Autor seinen Text vorher gesichert hatte!

Also noch einmal von vorne. Dabei sind es das erste Mal in diesem Jahr richtig warme Temperaturen, und die Temperatur im Büro des sich für seine Leser quälenden „Schriftstellers“ übersteigt gerade die 38°C-Marke. Schrieb ich schon, dass der Ventilator kaputt ist? Der Hohn ist dann übrigens, wenn man gerade vorher eine Anzeige über Klimageräte in die Zeitung platziert hat. Damit das hier mit der Witzigkeit, die ja nach Hape Kerkeling keine Grenzen kennt, noch was wird, wringe ich jetzt mein durchgeschwitztes T-Shirt aus, und mache einfach weiter. Interessiert Sie nicht? Mir doch egal. Da werde ich trotzig. Irgend ein Schenkelklopfer wird mir schon noch aus der Tastatur fließen.

Wen wir ja schon lange nicht mehr hatten, ist der Verein Deutsche Sprache. Sie erinnern sich vielleicht, dass der immer gegen Anglizismen wettert, und neue Wörter dafür sucht. Letzten Monat haben die ein deutsches Wort für „Public Viewing“ gesucht, und sich unpassender Weise (wie ziemlich oft) für „Fußballkino“ entschieden. Was ist, wenn aber kein Fußball, sondern zum Beispiel Formel 1 übertragen wird? Und kann ich da auch Sperrsitz ordern? Und kommt auch der Eisfritze durch die Reihen?

Jetzt wird ein neues Wort für „chillen“ gesucht. Ich bin gespannt, und tippe auf abhängen oder ausruhen. Beises trifft es nicht, das scheint bei den älteren Herrschaften aber den Witz auszumachen. Ich hätte da natürlich eine Alternative Deutschwortsuche anzubieten. Ich suche ein treffendes deutsches Wort für den unsäglichen Anglizismus „Blowjob“. Was das ist, erkläre ich hier nicht, es könnten ja Kinder von unter acht Jahren mitlesen. Und dass mir hier keiner mit „Stängelpusten“ kommt, gell?

Womit wir wieder bei dem Thema wären: Schweinkram. Und da wollte ich nicht hin, weil das ja nicht witzig ist. Sonst berichtete ich nämlich auch von dem Sozialarbeiter aus Kassel, bei dem man Kinderpornos auf dem Rechner gefunden hat. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Der Typ hatte aber nicht nur solch Schweinkram auf dem Rechner, sondern auch Kontakt zu Kinderheimen. Warum fällt mir jetzt das Ding ein, mit dem man Luftmatratzen aufpumpt? Egal, lassen Sie mich über den designierten (wenn es nach ihm ginge, tut es aber nicht) Präsidenten der USA, Obama sinnieren. Fünf Millionen Menschen haben ihn im Fernsehen gesehen, tausende haben ihm zugejubelt, nur keiner weiß eigentlich so richtig warum. Denn die Politik von Obama wird sich im Wesentlichen kaum ändern. Auch er will weiter Krieg spielen, und macht jetzt schon Werbung dafür. Natürlich sollen auch die Bündnispartner ordentlich und vermehrt „mitspielen“, denn nur so ließe sich der Terrorismus in der Welt bekämpfen. Genau, Mister Obama: Wir opfern mal eben ein paar unserer Soldaten, damit für Sie weiterhin Gelder aus der Rüstungsindustrie fließen. Aus Vietnam lernen? Nein, das geht ja nicht. Gegen Terroristen und Selbstmordattentäter helfen jedenfalls keine Kriegsmaschinerie. Aber Mist! Das war jetzt auch nicht witzig. Na ja, nächstes Mal …

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100 Jahre …

Montag, August 17th, 2009

kopfgeschossen

… sind eine lange Zeit. Zumindest bei einem Durchschnittsalter von “nur” knapp 80 Jahren +/- drei. Einige Zeitgenossen sind aber extrem optimistisch, und das nicht nur, was die zu erwartende Lebensspanne angeht.

Da legt man so seine üblichen Wege mit dem Auto zurück, wie fast jeden Tag. Also mehr oder weniger in Gedanken. Beschäftigt sich im Geiste also eventuell mit der Frage: “Wie bringe ich meiner Frau bei, dass ich rollig bin wie zehn Kater im Frühjahr, trotz ihrer Migräne und des frisch bezogenen Bettes?” oder “Warum nimmt der Schrotthändler meine Schwiegermutter nicht mit?”, da blitzt etwas am Straßenrand auf, dass voll in die Grammatikkerbe1 haut, und mich dazu nötigt, ebenso voll in die viel zitierten Eisen zu gehen, die man gemeinhin auch Bremse nennt; eigentlich meistens.

Da möchte doch ein Gesangverein 100 Jahre ein Sängerfest feiern! Ich glaub´s ja nicht. Die erste und einzig wahre Jahrhundertfete. Und die ganze Zeit musizieren auch noch die Dompfaffen aus Kastelruth. Oder waren es Kohlmeisen? Egal, jedenfalls: “Boahh!”

saengerfest

Man stelle sich nur vor, so ein Riesenfest auf die Beine stellen zu müssen, eingedenk der großen Wahrscheinlichkeit, dass der Festausschuss das Ende des Festes nicht erleben wird. Nun gut, da könnte man einige Kranzniederlegungen in das Programm einbauen. Die Nachfolge muss jedenfalls frühzeitig gesichert werden, um einen reibungslosen Verlauf zu gewährleisten. Auch ist daran zu denken, Personal für die unauffällige Entfernung der im Festzelt friedlich Entschlafenen bereit zu stellen. Hundert Jahre Bier trinken, nur durch kurze Schlafphasen unterbrochen, werden die Mortalität wehement steigen lassen.

Logistisch ergäben sich natürlich auch einige Vorteile: So könnten anfallende Familienfeiern wie Hochzeiten, Geburtstage, Silberne-, Goldene, Diamantene- und Steinerne Hochzeiten (es könnte nämlich auch sein, dass Alkohol konserviert) und einiges mehr, grundsätzlich im Festzelt gefeiert werden. Das macht auch nicht so viel Schweinerei zu Hause.

Zudem wird auch der durch Toilettenspülung verursachte Wasserbrauch in den Privathaushalten zurückgehen. Etwaige Vereinsmitglieder sparten auch am Kleidereinkauf, da ja immer nur die Vereinstracht getragen würde. Auch Media-, Pro-, Saturn- und andere Märkte müssten nicht mehr wegen Musikanlagenkaufs aufgesucht werden, da ja die “Kastelruther Wellensittiche” für durchgehenden und lautstarken Musikgenuss sorgten.

Die Polizei, unsere Freunde und Helfer, hätten es auch einfacher. Alkoholsünder würden einfach am Ausgang des Festparkplatzes gekascht. Prügeleien könnten durch ständige Präsenz der Ordnungshüter vermieden werden, und eventueller Missbrauch der Ehrenjungfrauen fünde nicht statt (obgleich die ja wohl nur die ersten 30 Jahre wirklich Gefahr liefen, ihre Unschuld gewaltsam zu verlieren; das “Schönsaufen” lassen wir hier mal weg). Eine neue Polizeistation an der Stelle wäre ernsthaft zu überlegen. Weitere Vorteile böten die Kinderattraktionen, die den Unterhalt der Gebäude von Kindertagesstätten überflüssig machten.

Nachteil wären sicherlich die vier Generationen ohne Schulbildung, denn an Schulbesuche während des Jahrhundertfestes ist natürlich nicht zu denken. So müssten denn auch die Nachteulen aus Kastelruth, um der vollkommenen Verblödung vorzubeugen, pädagogisch wertvolle Lieder zu Gehör bringen ? zumindest von morgens 8.00 bis mittags 13.00 Uhr.

1Wer diese Kolumne verfolgt weiß, dass ich schon so einige Kerben in meinen Rechtschreib- und Grammatikrevolver geschnitzt habe; und zwar immer ausgehend von selbst erschossenen erlebten Begebenheiten oder Fundstücken in Zeitungen und anderen Medien, im Gegensatz zu Bastian Sick, der gut davon zu leben scheint, dass ganz viele Leser ihm ganz viel Material für seine Bücher liefern, deren schöpferischer Eigenanteil nicht mehr als ca. 25% beträgt; glaube ich zumindest.

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Schlachter oder Friseur, …’

Montag, August 17th, 2009

kopfgeschossen

… das ist hier die Frage. Wenn man nur oft genug einkauft, dann begegnen einem die kuriosesten Angebote.

Doch ist mein Haarwuchs auch noch so spärlich – zumindest auf dem Kopf – so würde ich doch keine Koteletten kaufen. Schon gar nicht beim Schlachter. Obwohl der eine oder andere doch dazu per Sonderangebot animiert (siehe Bild). Nun ist so ein Kotelett an sich für eine Person ausreichend. Da jedoch die gute Hausfrau oft nicht nur für eine Person einkaufen muss, sondern sich einige Esser mehr um deren Esstisch drängeln, soll nun der Plural eingekauft werden. Beim Kotelett wären das die Koteletts. Zum Leidwesen der Schlachterinnung gibt es aber noch ein Kotelett: den Backenbart. Und da die Herren fast ausnahmslos nicht nur mit einem Kotelett (an der Backe, im Magen wurden schon mehr vermutet) herumlaufen (sähe auch wirklich dämlich aus), gebraucht man meist den Plural: Koteletten. Was ich lange Zeit nicht ahnte, dass es die sogar beim Metzger meines Vertrauens zu kaufen gibt. Ein kleiner Hinweis meinerseits wurde nur kurzfristig angenommen. Das nächste Angebot war wieder ein Angriff auf die Perückenmacher.

koteletten

Nun ist es auch nicht so, dass ich nur bei einem Schlachter einkaufe. Beim einen schmeckt dieses besonders gut, beim anderen jenes, doch die Koteletten-Seuche ist weit verbreitet.

Nach eingehender Recherche fand ich heraus: In der Schweiz sind Koteletten gang und gäbe. An der Backe und beim Schlachter. Es kommen doch wohl nicht alle hiesigen Schweinemörder aus der Schweiz? Ich werde in Zukunft jedenfalls noch genauer hinschauen und freue mich schon auf das Angebot:

“Rindsrollladen, nur 8,99 € per Kilo”. Jalousien kann ich bei der Kälte gut gebrauchen. Ob aus Rind oder Plastik – egal. Hauptsache vom Schlachter.

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Neue Worte braucht das Land

Montag, August 17th, 2009

kopfgeschossen

Manchmal wird es kurios mit der deutschen Sprache. Da erscheinen plötzlich Wörter, die gab es so eigentlich gar nicht. Werden sie nur lange genug wiederholt, dann stehen sie sogar im Duden. Beispiel: einwecken.

Gemeint ist damit das Einmachen in Weckgläser. Service für die jüngeren Leser: „Fragt mal die Oma!“ Modern interpretiert hat dies die Firma Tupperware aus Amiland mit dem „eintuppern“ und natürlich wieder „austuppern“ (Ich kenne jemanden, der hat sogar ein- und wieder ausgefroren!!!). Ebenso im Sprachgebrauch das Verb „kärchern“ oder „abkärchern“. Sie wissen nicht, was das ist? Ganz einfach: säubern mittels eines Hochdruckreinigers, möglichst natürlich aus dem Hause Kärcher.

So mache ich mir denn Gedanken, ob sich nicht noch andere Wortschöpfungen finden, die sich Tätigkeiten oder anderen Dingen zuordnen lassen. Neulich las ich in einem Internetblog „Ruditum“. Soll heißen „Völlerei“, ha, ha. Das muss noch besser gehen. Wie wär’s mit „parisieren“, abgeleitet von Paris Hilton = rumzicken? OK, auch nicht toll. „Tokiotas“ als Bezeichnung von Fans der Popgruppe „Tokio Hotel“ (es gibt ein Wort aus dem Spanischen, das so ähnlich klingt, das ist natürlich nicht gemeint-:); wie es scheint, hält sich die Gruppe wohl doch noch in den diversen Charts.

„Maggirisieren“ = das Würzen mit dem Universalwürzmittel. Ich würde das Wort eher als Schimpfwort verwenden, gleich nach „Maggitanten“, Frauen, die unter Kochen das Tütenaufreißen verstehen. Schön fände ich auch „verschrödern“. Die Bedeutung wäre: ein Versprechen brechen (Beispiel: Ex-Bundeskanzler Schröder erklärte:

„Ich rechne damit, dass es uns gelingt, bis zum Ende der Legislaturperiode 2002 die Arbeitslosigkeit auf unter 3,5 Millionen zu drücken.“ Bild am Sonntag, 20.8.2000. Vor der Wahl 2002 versprach die SPD in einer Anzeige: „Wir sorgen für mehr Beschäftigung.“

Die Welt, 31.5.2002

Jetzt haben wir über fünf Millionen Arbeitslose. Jeden Tag gehen 1.000 Arbeitsplätze verloren.) Aber der Schröder ist ja nun ganz weit hinten im Zimmer (= weg vom Fenster).

„Ronaldoren“ hätte einen etwas aktuelleren Bezug. Dieses neue Verb bezeichnet jemanden, der statisch immer an der gleichen Stelle steht (Der Deutsche Tierschutzverein wollte Ronaldo wegen des Spiels Brasilien : Kroatien verklagen; er stand wärend der ersten Halbzeit immer auf dem selben Regenwurm! `Tschuldigung, war ein alter Witz, passt aber so gut.).

Neue Namen zu erfinden, ist auch eine tolle Beschäftigung. Übertrieben haben es sicherlich Brad Pitt und Angelina Jolie mit dem Namen Ihrer Tochter: Shiloh Nouvel. Was ich übersetzen würde mit „Neuer Bauernhof“ (Wer erinnert sich noch an die „Leute von der Shilo Ranch?). Da freut sich das Kind, wenn es in der Schule veräppelt wird.

Eine Bekannte von mir wollte ihr Kind neulich beim Standesamt unter dem Namen „Narzissengeorg“ anmelden, was unverständlicher Weise fehlschlug, da das Standesamt sich strickt weigerte. Unverständlich deshalb, weil eine andere Freundin ihr Kind ohne Probleme als „Rosemarie“ anmelden konnte.

Obwohl, bei Narzissengeorg hätte man später wohl mit der Kurzform „Narzischorse“ leben müssen; auch nicht schön …

Wenn Sie, liebe Leser, auch ein paar schöne neue Wörter oder Namen für uns haben, dann schicken Sie uns diese doch bitte an den Stadtkurier, Schützenstraße 1, 37586 Dassel oder per Mail an: stadtkurier@a-c-media.de

Die Einsendungen werden im nächsten Stadtkurier veröffentlicht, verschröde… äääh versprochen!

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