Posts Tagged ‘Denglish’

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Sail away …

Dienstag, Dezember 29th, 2009

Beim Sale gibt’s jetzt Prozente!

In der Galeria Kaufhof nämlich. So tönt es allerorten aus den Radiogeräten. Mit ganz viel Glück haben die Kollegen aus der Werbeagentur des Kaufhofs (türkisch-englisch?) ca. 20% ihres Zielpublikums damit erreicht. Nun kann es natürlich sein, dass die restlichen 80% der angestrebten Zielgruppe zielstrebig in die Galeria Kaufhof rennen, um satte Prozente auf Segelzubehör geschenkt zu bekommen. Oder, man geht eher woanders hin, weil man kein Segelboot hat, sowieso im Binnenland wohnt, und es bei anderen satte Rabatte auf Damen- und Herren-Unterbekleidung gibt, wer weiß. Vielleicht sollte Grönemeyer für den Kaufhof sein Alkohollied umdichten: “Werbung ist das Schiff, auf dem ihr untergeht …”

Update 30. 12. 09

Gerade noch einmal richtig hingehört:

Beim Sale gibt’s jetzt Prozente geschenkt!

Ist ja eigentlich noch schöner. Na ja, geschenkt! Dann füge ich halt bei den Tags noch “Pleonasmus” hinzu.

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Aus meinen Suchanfragen 9

Freitag, Dezember 18th, 2009

denglish weihnachten

Ich würde sagen Weihmas oder Christnachten. Schön, dass ich helfen konnte.

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Von SEOs gehasst

Mittwoch, Dezember 9th, 2009

Doublekotelett:

doublekotelett

doublekotelett2

Bäuerchen …

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Nicht-gehen-Areal

Montag, August 17th, 2009

kopfgeschossen

… hört sich zugegebenermaßen nicht sehr schön an. Die Bedeutung bleibt auch eher verborgen, aber man kann sicherlich eine vernünftige deutsche Beschreibung für „No-go-areas“ finden.

Wer, liebe Politiker, die Ihr den Ausländern Deutsch beibringen wollt, und mit solchen Anglizismen eher Verwirrung stiftet, soll denn das verstehen? Wenn man Euch so zuhört, dann ist eher fraglich, ob Ihr selbst den Deutschtest besteht, den Ihr von den Ausländern fordert.

Kaum nimmt Wolfgang Schäuble den Begriff “No-go-area” in den Mund, folgen alle anderen Politiker und Journalisten ihm sprachlich wie die Lemminge. Obwohl es bei Schäuble ja “No-roll-area” heißen müsste. (Den letzten Satz “cancele” ich dann doch lieber wieder ;-)

Ich kann nicht glauben, dass unsere Führungselite intellektuell nicht in der Lage ist, solche Anglizismen zu vermeiden und sich in verständlichem Deutsch auszudrücken. “News”, “Jobs”, “Tickets”, man kann es nicht mehr hören oder lesen. Da freut es einen direkt, wenn es in England und Amerika kein anderes Wort für “Sauerkraut” gibt, und in einigen Ostblockstaaten das deutsche “Taschentuch” Einzug hält. Wie wäre es denn statt “No-go-areas” mit “Meide-Bereiche”? Auch schon mal gelesen: “Angsträume”. Zu ersterem wird manchmal mein Wohnzimmer, wenn sich nämlich meine pubertierende Tochter “Verliebt in Berlin” “reinzieht”. Aber “Telenovelas” (oder “Telewonelas”, wie meine Schwiegermutter sagt) sind ein anderes Thema.

Also, awaiten und Tea drinken, maybe wird ja noch alles cool. OK?

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