Posts Tagged ‘Brad Pitt’

|

Aus meinen Suchanfragen 6

Dienstag, November 17th, 2009

“am montag den grammatik”

Genau! Da mache ich den auch immer, den Grammatik!

bin so hübsch wie angelina jolie”

Und ich so hübsch wie Brad Pitt. Tun wir uns zusammen?

  • Share/Bookmark

Tags: , , , ,
Posted in kurz und knackig | No Comments »

Ich bin gesund, reich, stark und schön!

Montag, August 17th, 2009

kopfgeschossenToll, oder? „Und was soll das jetzt?“, werden Sie sich fragen? Nun ja, das ist ein Beispiel. Ein Beispiel für eine Affirmation. Eine Affirmation hat nichts mit einem Affen zu tun, man kann sich mittels dieser aber schon zu einem machen.

Affirmationen sind kleine oder aber auch große Helferlein, um sich und seinen Geist und Körper in die richtige Richtung zu programmieren. Als Beispiel nehmen wir obige aus der Überschrift. Diesen Satz schreiben Sie nun ab auf mehrere Zettel (so viel Sie wollen) und verteilen diese anschließend an den strategisch wichtigen Stellen in Ihrer Wohnung: am Badezimmerspiegel, auf dem Nachttisch, über dem Küchenherd, am Kühlschrank (oder im Kühlschrank, neben der Schokolade), im Auto, in der Aktentasche, neben die Körperfettwaage usw.

OK, nun ist diese Affirmation schon der Oberhammer. Wenn sie bei Ihnen Früchte trägt, können Sie aussehen wie eine Mischung aus Quasimodo und Frankenstein, Ihre Mitmenschen werden sie für einen arroganten Stiesel halten. Dabei hatten Sie nur einen Zettel am Spiegel. Ja, ja, so könnte es sein. Man kann natürlich auch etwas vorsichtiger drangehen, und klein anfangen. Wie unser Ex-Bundeskanzler Schröder zum Beispiel. Der hatte bestimmt ganz viele Zettel überall rumfliegen, auf denen er die Worte „Putin ist ein lupenreiner Demokrat!“ gekritzelt hatte. Ist zwar lupenreiner Blödsinn, aber er glaubt so fest daran, dass er den georgischen Präsidenten Saakaschwili als Hasardeur bezeichnet, und Putin mit seiner zahmen Handpuppe Medwedew als Opfer des eroberungssüchtigen Georgiers hinstellt. Da kann man mal sehen, wie mächtig Affirmationen sind! Die vernebeln zum Teil das Hirn und behindern die Wahrnehmung!

Ich hatte mir auch mal so eine Affirmation an den Spiegel geheftet: „Ich werde schlank, und halte mein Gewicht!“ Das hat wunderbar funktioniert, ich habe gefressen wie ein Scheunendrescher, ganz ohne schlechtes Gewissen. Ich hatte ja meine Affirmation und nach vier Wochen fünf Kilo mehr an Balast rumzuschleppen. Aber ich fühlte mich schlank dabei. Das ist doch das wichtigste, oder? Naturgemäß arbeitet man mit positiven Affirmationen, denn es soll ja auch eine positive Entwicklung unseres „Ich“ stattfinden. Wir wollen uns ja zum Besseren konditionieren. Es wäre doch völlig blödsinnig, negative Affirmationen in der Wohnung zu verteilen, auf denen zum Beispiel steht: „Ich bin zum schei… zu dämlich!“ Echt kontraproduktiv. Da finde ich die Affirmation von Jan Ulrich doch viel besser: „Ich habe nicht gedopt!“ Und schon ist die Welt in Ordnung. Wie geschrieben: Ein mächtiges Werkzeug!

Wen ich ja noch der heimlichen Nutzung von Affirmationen bezichtige verdächtige, ist unsere Bonusmeilen sammelnde Kanzlerin Merkel. Die jettet von Krisenregion zu Krisenregion und hat sicherlich einen Zettel in der Handtasche, auf dem steht „Ich bin ganz wichtig!“ Wobei wir wieder bei der Vernebelung wären.

Einer der bekanntesten Verbreiter von Affirmationen ist ja die Bibel mit Ihren zehn Geboten. Greifen wir uns mal das sechste raus: Du sollst nicht töten! So genial ja die Gebote an sich auch sind, in dem Fall war das schlecht gemacht. Denn im Namen der Religion wurde sehr viel getötet und wird es immer noch. Da kann der Dabbelju noch so oft in die Kirche rennen, er hat da was falsch verstanden. Und warum? Haben Sie es gemerkt? Es ist einfach falsch formuliert, und schon kehrt sich alles ins Gegenteil. „DU sollst nicht töten“, heißt es da, wo es doch heißen müsste „ICH soll nicht töten!“ Oder noch besser: Ich töte nicht! Das muss man sich mal vorstellen: Da haben wir keinen Weltfrieden, weil der Liebe Gott an Formulierungsschwäche litt! „Ich töte nicht!“, und alles wäre gut gewesen. Na gut, ein Gebot ist keine Affirmation. Wäre aber besser gewesen, vor allem hätte es den Aufforderungs­charakter verloren. „Du sollst nicht töten! Aber ich darf schon“, sagte sich der Kreuzritter und schlug dem Moslem auf die Omme.

Sie merken, ich bin ein richtiger Fan von Affirmationen. Die allererste da oben ist natürlich nur Spaß, auch wenn sie schon gewirkt hat. Meine Bewerbung als James Bond, um den farblosen Craig abzulösen, müsste die Tage positiv beschieden werden. Mein Aston Martin kommt die Woche auch und Angelina Jolie fleht mich an, sie doch von ihrem Brad zu befreien, weil sie mich ganz doll lieb hat. „Ein mächtiges Werkzeug, sage ich Ihnen …“

  • Share/Bookmark

Tags: , ,
Posted in Durch den Kopf geschossen | 1 Comment »

|