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Schlachter oder Friseur, …’

von Mike. Voraussichtliche Lesezeit: etwa eine Minute.

kopfgeschossen

… das ist hier die Frage. Wenn man nur oft genug einkauft, dann begegnen einem die kuriosesten Angebote.

Doch ist mein Haarwuchs auch noch so spärlich – zumindest auf dem Kopf – so würde ich doch keine Koteletten kaufen. Schon gar nicht beim Schlachter. Obwohl der eine oder andere doch dazu per Sonderangebot animiert (siehe Bild). Nun ist so ein Kotelett an sich für eine Person ausreichend. Da jedoch die gute Hausfrau oft nicht nur für eine Person einkaufen muss, sondern sich einige Esser mehr um deren Esstisch drängeln, soll nun der Plural eingekauft werden. Beim Kotelett wären das die Koteletts. Zum Leidwesen der Schlachterinnung gibt es aber noch ein Kotelett: den Backenbart. Und da die Herren fast ausnahmslos nicht nur mit einem Kotelett (an der Backe, im Magen wurden schon mehr vermutet) herumlaufen (sähe auch wirklich dämlich aus), gebraucht man meist den Plural: Koteletten. Was ich lange Zeit nicht ahnte, dass es die sogar beim Metzger meines Vertrauens zu kaufen gibt. Ein kleiner Hinweis meinerseits wurde nur kurzfristig angenommen. Das nächste Angebot war wieder ein Angriff auf die Perückenmacher.

koteletten

Nun ist es auch nicht so, dass ich nur bei einem Schlachter einkaufe. Beim einen schmeckt dieses besonders gut, beim anderen jenes, doch die Koteletten-Seuche ist weit verbreitet.

Nach eingehender Recherche fand ich heraus: In der Schweiz sind Koteletten gang und gäbe. An der Backe und beim Schlachter. Es kommen doch wohl nicht alle hiesigen Schweinemörder aus der Schweiz? Ich werde in Zukunft jedenfalls noch genauer hinschauen und freue mich schon auf das Angebot:

“Rindsrollladen, nur 8,99 € per Kilo”. Jalousien kann ich bei der Kälte gut gebrauchen. Ob aus Rind oder Plastik – egal. Hauptsache vom Schlachter.

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