iA


Michaelmania …

von Mike. Voraussichtliche Lesezeit: fast 4 Minuten.

kopfgeschossen… in allen Gazetten. Nein nicht Schumacher, der lebt ja noch, sondern Jackson. Kaum ein Künstler/Musiker lässt die Fantasie von Anhängern und Ablehnern so erblühen, wie dieser.

Dachten Sie etwa, Michael Jackson wäre tot? Alles Quatsch! Während die CD-Regale bei den Händlern unter der schieren Last der Michael-Jackson-Datenträger zusammenzubrechen drohen, sind sie auch flugs wegen der hohen Verkaufszahlen wieder geleert und können neu befüllt werden. Und das ist auch der Grund, warum sich Jackson nun tot stellt. Alles nur Geschäft. Nur ein toter Sänger ist ein guter Verkaufsschlager. Denn kaum war die krokodilstränige (nein, nicht die Fans; die haben echt um den Jackson geheult wie Schlosshunde) Trauerfeier vorüber, wurde er auch schon – ätschibätsch – gesichtet. In Dubai, in Las Vegas (klar, da geht er zuerst hin, kennt ihn da ja keiner), an der Grenze zu Mexiko und in Neuseeland. Ist natürlich auch Bullshit, denn er lebt jetzt in Deutschland auf einem kleinen Landschloss, welches er sich 2006 gekauft hatte – glaubt man diversen Quellen im Internet. Nun stand aber auch zu lesen, er würde ohne Gehirn beerdigt. Da wollen irgendwelche Klonforscher wohl lauter kleine Jacksons in die Welt klonen. Nur blöd, dass es keinen Unterschied macht, ob mit, oder ohne Gehirn. Denn dass der Michael einen Krümel an der Schalmei hatte, ist ja wohl jedem klar, seit dem er ohne Netz und doppeltem Boden „sein“ Baby aus dem Fenster des Nobelschuppens Hotel Adlon in Berlin über den jubelnden Fans schaukeln ließ (die sich sicherlich sogar über einen Köttel aus den Windeln von dem Knaben gepügelt hätten; ist aber alles dicht geblieben – bis auf Michael eben).
Da er ja nun offiziell tot ist, gibt es folglich einige Meldungen, die in dem Bereich der Verschwörungstheorien angesiedelt sind – oder auch nicht. Man ermittelt jetzt nämlich wegen Mordes. Ist ja auch völlig unverständlich, dass ein tablettensüchtiger und Sonstwasjunkie eines natürlichen Todes gestorben sein soll. Unbestätigten Gerüchten zu Folge hat wohl auch der „Plastinator“ Gunther van Hagens Interesse an Jacksons Leichnam angemeldet. Der Initiator der „Körperwelten-Ausstellung“ hätte sehr gerne den Jackson; er bräuchte nur noch höchstens die Hälfte an Plastilin. Das meiste ist ja schon künstlich. Außerdem wäre das ja ein großer finanzieller Erfolg, denn welcher „Andersrumme“ würde nicht gerne einen Blick auf Jacksons Piepmatz erhaschen? Man könnte ihn quasi als Gallionsfigur bei der nächsten Loveparade vorneweg tragen. Es heißt jetzt nämlich aus gut unterrichteten Kreisen, Jackson sei schwul gewesen. Kaum zu glauben, was? Ich meine, bei künstlicher Befruchtung und Leihmüttern und so, wer käme auf den abstrusen Gedanken, Jackson sei hetero? Also ich glaube ja, dass der „King of Pop“ vor nichts so sehr Angst hatte, wie vorm Poppen. Also wenn, dann höchstens mit kleinen – ach nee, das schreibe ich jetzt nicht, sind ja auch nur Gerüchte. Obwohl, Abfindungen an diverse Eltern soll er ja reichlich gezahlt haben. Der wollte bestimmt gar nichts von den Kindern, er wollte nur spielen – und vielleicht ein wenig kuscheln. Was um so verständlicher wird, um so mehr von den Erziehungsmethoden seiner Eltern bekannt wird. Wer lässt sein Kind schon auf einer heißen Herdplatte tanzen? Deswegen hat Jackson ja auch den Moonwalk erfunden, damit man seine verkohlten Fußsohlen nicht sieht.
Vielleicht ist Jackson aber trotzdem nicht tot, und lässt von chinesischen Geschäftsleuten seine Neverland-Ranch in China neu errichten. Das Projekt gibt es wirklich. Früher waren ja die Japaner dafür bekannt, alles nachzubauen, jetzt übertrumpfen sie die Chinesen.
Andere Gerüchte besagen wiederum, es gäbe Videos von seinem Todekampf in der Villa. Es könnten sich aber auch um Probeaufnahmen zu seinem neu kreierten Tanz handeln, man war sich nicht so sicher. Also wieder keine wirkliche Bestätigung für das Ableben von Michael. Sein Arzt wird ja jetzt wegen Mordverdachts gesucht, aber der Vollständigkeit halber sollte man auch die Ärzte suchen, die ihm das Gesicht verunstaltet haben. Zum Schluss sah er ja bald so aus, wie seine Schwester LaToya. Diese hatte in ihrer Jugend übrigens auch die typisch breite Jacksonnase, die im Laufe des Lebens immer schmaler wurde. Wohl nicht nur gelaufen, sondern (zum Teil) weggelaufen.
Wie dem auch sei, ob nun tot oder lebendig, Michael Jackson stirbt nicht. In den Herzen der Fans sowieso nicht. Genauso wenig wie Elvis oder Marylin Monroe, die neulich in einem Pariser Straßencafé gesichtet wurden. Zusammen.

Share

Keine Kommentare für ‘Michaelmania …’

Hinterlasse einen Kommentar