Lochfraß: 1,3 Millionen Euro Defizit
Wie die HNA hier grammatikalisch und rechtschreibmäßig unbeholfen berichtet, beläuft sich das Defizit im Haushalt von Uslar auf 1,3 Millionen Euro in diesem Jahr. Bürgermeisterin Daske freut sich über ein blaues Auge, mit dem Uslar in diesem Jahr noch einmal davon gekommen sei. Nächstes Jahr würde es schlimmer. Gespart soll werden, unbedingt. Da sind sich eigentlich alle einig, quer durch die Parteien. Doch mehr als Lippenbekenntnisse sind das nicht. Sparen ja, aber erst die anderen bitteschön.

Dorfgemeinschaftshaus in Wiensen in privater Trägerschaft, um 30.000,– Euro jährlich zu sparen? Neiiiiiiin! Das geht doch nicht. Kinderspielplätze, die die Stadt mit tausenden von Euro jährlich belasten, schließen? Neiiiin! Unmöglich, die werden gebraucht (Einzig Fürstenhagen setzt hier ein Zeichen, davon später an anderer Stelle mehr)! Kindergärten schließen, da mehr Plätze als Kinder da sind? Um Gottes Willen, nein! Unsere Kinderlein lieb gehen doch nicht mit Migrantenkindern in einen Kindergarten, wo kämen wir da hin (wird natürlich nicht offiziell so begründet, hinter vorgehaltener Hand allerdings schon; trotzdem lege ich meine Hand dafür nicht ins Feuer, ich halte es lediglich für vorstellbar; schließlich kennt man ja seine Schweine am Gang, gell?). Und wie war das doch noch in Eschershausen, Herr Dr. Weinreis? Ach, Sie wohnen da? Na, dann nicht …
Tags: Daske, Haushaltsdefizit, Sparkurs, Steuern, Uslar
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