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Ich liebe die Frauen!

kopfgeschossenGanz egal, ob blond oder braun; auch rothaarig ist in Ordnung, oder schwarzhaarig. Völlig wumpe. Diese Schönheit, diese Grazie. Besonders der Pferdeschwanz hat es mir angetan, wie er so lustig wippt, wenn sie dahin schreitet. Oder gar hüpft. Dann wippt nicht nur der Pferdeschwanz, sondern alles kommt in Wallung – auch ich!

Wenn sie denn doch nur den Mund hielten. Wo führt uns die Emanzipation noch hin? Schon jetzt können wir uns vor dem geistigen Dünnschiss vor den verbalen Entgleisungen, entsprungen aus dem Hirn lange Haare tragender Schönheiten nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen. Nehmen wir nur die ehemalige Vorzeigeblondine des öffentlich-rechtlichen Fernsehens mit dem urdeutschen Namen Eva Herman. Da hat die Appetit auf Apfelkuchen, und weil die den selber nicht backen kann, sollen alle Frauen wieder hinter bzw. vor dem Herd ihre Hausfrau- und Mutterrolle stolzerfüllt wahrnehmen. Wie früher. So im Dritten Reich, als die Mutter noch was darstellte. Das mit dem Dritten Reich hätte sie halt nicht sagen sollen. Hatt’ se aber. Und was hatt’ se nun davon? Ganz viele NPDler, die ihr am Rockzipfel hängen, mit Drang darunter zu kommen, und keinen Job mehr im Fernsehen. Nur Eva weiß, was schlimmer ist. Und der brave Johannes machte seinem Ruf auch keine Ehre, als er Evchen aus der Sendung schmiss. Wobei die Kommentare der ebenfalls weiblichen (bitte nicht vergessen: eigentlich liebe ich die Frauen) Gäste “Schreiemachers” und Senta “ich bin ein Gutmensch” Berger meine These nicht ins Wanken bringen konnten, dass Frauen (ich liebe Frauen, aber das schrieb ich ja schon) ihre Sprechwerkzeuge nur zum Rezeptetauschen und zur Kindererziehung nutzen sollten (ach, Eva …).

Oder nehmen wir die bayerische Latexbraut St. Pauli. Da möchte sie doch, dass die Ehe nur noch sieben Jahre dauert. Klasse! Und die Kinder? Geben wir die dann zurück? Und wenn ja, wohin? Reingehen tun die da nicht mehr. Meistens nicht. Stellen wir uns dann anschließend vor die katholischen oder evangelischen Kirchen und sagen unser Dickie-Hoppenstädt-Gedicht auf: Zicke, Zacke, Hühnerkacke? Vielleicht möchte die mittlerweile wieder Dirndl tragende Landrätin ja auch das 10. Gebot gleich mit ändern: Lass dich gelüsten deines Nächsten Weibes… weil, ist ja nicht mehr lang hin, dann kann ich hinlangen. Lang dauert’s nicht mehr, dann langt’s mir! Mit dem dumm daher Gefasel der weiblichen Entscheidungsträger.

Schrieb’s, und dann kam schon die nächste Verbalattacke gegen den gesunden Mannverstand: Da möchte doch die inkarnierte Inge Meysel, quasi die neue “Mutter der Nation” Ursula von der Rolle Leyen minderjährige Spitzel auf Gewerbesteuer zahlende Kaufleute ansetzen, um zu überprüfen, ob die denn auch den lieben Kleinen keinen Alkohol, keinen Tabak und keine “Kloppe-Videos” verkaufen. St. Albrait! (Was für ein Käse!) Ausbildungscamps der Al Qaida werden, wenn möglich, dem Erdboden gleich gemacht, aber wir fangen an, unsere Töchter und Söhne zu Staatsspitzeln auszubilden. Was kommt noch? Lockmädel als Pädophilenfänger?

Doch halt! Ein wohl lüstern sabbernder ebenfalls Frauen liebender Politikerkollege springt ihr in die zur Seite: Unions-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) verteidigte den Vorstoß der Ministerin zum Einsatz jugendlicher Testkäufer gegen den illegalen Verkauf von Alkohol, Zigaretten und Gewaltvideos: Von der Leyens Kritiker sollten Alternativen nennen, wie die Einhaltung der Verbote kontrolliert werden könne, forderte Bosbach in der “Thüringer Allgemeinen”. So stand das vor ein paar Wochen in der Netzzeitung zu lesen.

sina

“Lieber Wolfi! Ich darf doch Wolfi sagen, so unter Frauen liebenden Kollegen, oder? Die Antwort ist ganz einfach: Jeder Kauf von den bösen, bösen Sachen findet nur noch gegen Ausweisvorlage statt. Fertig! Kein “Sich-lächerlich-machen” von Ministerinnen (ich liebe Frauen; ach, wussten Sie schon?), ganz viel Apfelkuchen, und ich muss nicht Wolfi zu Dir sagen!”

Ich liebe die Frauen. Also alle. Fast. Na ja, ein paar. OK, eine. Die nicht. Foto: pixelio
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