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Gertrud sacht 13

von Mike. Voraussichtliche Lesezeit: etwa eine Minute.

Fußball, Fußball, Fußball, alles dreht sich ummes runde Leder, das ja eigentlich aus Plastik is.

Jeder, der was verkaufen will, muss irgendwie die Weltmeisterschaft in seine Werbung mit einflegen, und Fußballlieder gips wie Sand inner Kuckucksuhr. Also in unsere is Sand drin, frarense nich wieso. Jedenfalls, am blödesten warn ja ein paar Studenten aus Münster, die einfach das Siegerlied vonnen Songkontest umgedichtet haben. Das heißt jetz „Schland“. Da wird einen ja übel. „Schland“, was sollen das sein? Das wäre ein Sünonüm für Deutschland, hat mir mein Göttergatte erklärt, der Stefan Raab hätte das erfunden. Und der produziert jetz auch das Lied, und gipt den Studenten ein paar Brosamen ab. Die große Kohle wird aber mal wieder der Raab kassieren, denn der hat sich dieses „Schland“ schon vor einiger Zeit  als Wortmarkke sichern lassen. Schlau, was? Überall wo Schland draufgedruckt is, hält der Raab das gierige Patschehändchen auf. Nu habe ich mir überlegt, oppich nich die Milchwirtschaft ein bisschen unterstützen soll, und das Schlandlied umdichte: „Schmand, oh Schmand, mein Flaumenmus muss obendrauf, du“ oder so ähnlich. Ich frach ma den Stefan, was der davon hält, der macht ja jeden Blödsinn mit. Ich könnte wetten, der hat sich  das Gegröle der Überpigmentierten Wuchtbrumme „Ich liebe Deutscheland“ auch schomma schützen lassen, da binnich mit meinen „Schmand“ aber noch ganz weit vorne. Und wennich mir dann auch noch ne Milchtüte auffen Kopp setze, kommich sogar in Fernsehn.

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