Archive for the ‘Allgemein’ Category

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Ihre Werbeagentur in Uslar: a.c.media

Sonntag, August 16th, 2009

avatarWenn Sie nur die Neugier auf diese Seite geführt hat, empfehle ich Ihnen, die nachfolgenden Artikel zu lesen – Sie werden sich amüsieren. Drohen Sie gar mit einem Auftrag, dann können Sie natürlich trotzdem weiterlesen, mich aber auch gerne kontaktieren. Sie finden auf der Seite alles, was Sie dazu benötigen. Was ich alles so mache? Das steht in dem Reiter “Über uns”. Was ich schon so gemacht habe, können Sie unter dem Reiter “Referenzen” erfahren. (weiterlesen…)

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Lena

Montag, Mai 31st, 2010

Mitte der 80er Jahre leistete ich meinen Wehrdienst ab, der damals noch 18 Monate dauerte. Verweigern war noch nicht so “modern”, und die Alternative, alten Daman und Herren den Hintern abzuwischen nicht wirklich verlockend. So ging ich halt zum Bund. Währen dieser Zeit nahm ich auch – freiwillig – an einer NATO-Übung teil. Diese fand oberhalb des Polarkreises in Norwegen statt. Wir schliefen in unzureichend geheizten Zelten, und da ich Mitglied der Küchenmannschaft war, waren wir die ersten, die den Dienst begannen und die letzten, die “Feierabend” hatten. Ich könnte einige Annekdoten erzählen, die haben aber wenig bis gar nichts mit Lena zu tun. Der einzig wirkliche Vorteil der Küchenmannschaft (bis auf den, dass wir nicht “ins Feld” mussten) war, dass wir aus hygienischen Gründen zwei mal in der Woche (können auch drei mal gewesen sein) ins Dorf in die örtliche Schule gefahren wurden, um dort zu duschen. Wir marschierten also geordnet nach Schulschluss in die Schule. Auf dem Weg dorthin und zurück wurden wir von diversen Schülern bespuckt und getreten, ohne darauf reagieren zu dürfen, versteht sich. Die Schüler wuchsen dort auf, mit dem Bild des bösen Deutschen, geschürt von Eltern und Großeltern. Diese spuckenden und tretenden Kinder könnten es durchaus auch gewesen sein, die am Samstag, dem 29. Mai 2010 für Lena Meyer-Landrut angerufen haben. Fände ich zumindest schön.

Keiner wird ernstlich bezweifeln, dass der Eurovision-Song-Contest auch ein Politikum darstellt. Befreundete Staaten wählen befreundete oder abhängige Staaten, zumindest in den osteuropäischen Ländern. Mit Musik hatte das bisher nur in Ausnahmefällen zu tun. Nun kommt eine lustige, offenherzige, freche, schüchterne, mutige und vor allem Generationen für sich einnehmende Göre daher, und verzaubert ganz Europa mit ihrer erfrischenden Art. Sie macht die immer noch in Teilen vorherrschende Vorstellung vom “bösen Deutschen” mit einem niedlichen Lächeln vergessen. Das wurde auch Zeit!

Dass es auch ewig Gestrige gibt, beweisen die null Punkte aus Israel. Prägung nennt man das wohl; wie in den 80ern bei den Kindern in Norwegen.

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Offener Brief an die Telekom

Montag, April 5th, 2010

Sehr geehrte Damen und Herren von der Telekom!

Ja, ich weiß, Ihr werdet Euch alles andere als geehrt fühlen, wenn Ihr dies zu Ende gelesen habt, aber die Konventionen erfordern nun mal solch eine antiquierte Briefanrede. Auch ist mir bewusst, dass Ihr Euren Aktionären verpflichtet seid, und Eure Personaldecke deswegen an einigen Ecken zu kurz ist. Was ich aber – mit Verlaub – zum Kotzen finde ist, dass Ihr eine über 80-jährige Frau tagelang mit Ihrem defekten Telefonanschluss alleine lasst. Störungsstelle? Nicht zu erreichen! Erst verspricht einem eine Tonbandschranze, der nächste Mitarbeiter sei schon für mich reserviert, um dann nach einer gefühlten Ewigkeit mitzuteilen, dass niemand bei Euch gewillt ist, meinen Anruf entgegen zu nehmen. Und das Prozedere habe ich jetzt an drei Tagen mehrmals über mich ergehen lassen. Ich bin halt leidensfähig.
Schon in der letzten Woche war besagter Anschluss defekt, ich hatte sogar erfolgreich Kontakt zur Störungsstelle. Ein mit “ich weiß nicht was” gedopter Mitarbeiter meldete sich mit Namen und der Frage “Wie kann ich Sie begeistern?”. Ich teilte dem Herren darauf hin mit, dass das wohl nicht klappen wird, dass aber ein funktionierender Anschluss mir zumindest ein Lächeln entlockte. Tags darauf funktionierte der Anschluss, allerdings nur bis Donnerstag – so wie mein Lächeln.
Änderte es etwas, ich empfähle meiner Schwiegermutter den Wechsel zu einem anderen Anbieter. Das ist zwar preiswerter, aber da Euch verprivatisierten Servicemuffeln die Leitungen gehören (die das deutsche Volk bezahlt hat!), wird der Service dann noch schlechter. Schließlich ist die Reparatur der Telefonleitungen für die Mitbewerber sicherlich nicht Eure oberste Priorität, gell?
So bleibt halt nur, einen Mobilfunkvertrag für meine Schwiegermutter abzuschließen, damit sie sich im Notfall bemerkbar machen kann. Die Kosten stelle ich Euch in Rechnung.

Überhaupt gar nicht hochachtungsvoll

Mike Seeger

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Scheinheilig

Dienstag, Februar 23rd, 2010

Nur. Unsere niedersächsische Landesbischöfin Käßmann. Da setzt sie sich doch mit 1,54 Promille hinters Steuer und überfährt prompt eine rote Ampel. Vielleicht dachte sie sich ja, in ihrem besoffenen Kopp, das sei ein kinderschändender, katholischer Amtskollege in vollem Ornat. Oder so ähnlich. Zumindest erscheinen ihre Moralpredigten jetzt in einem ganz anderen Licht, wenn auch keinem roten. Ich bin zwar Agnostiker, aber doch bereit zu glauben, dass da eine höhere Macht am Werk war, um uns von der geschiedenen Bischöfin zu scheiden. Aber was soll’s, wir kennen es ja nicht anders: Wasser predigen und Wein saufen.

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Zukunftsaussichten

Donnerstag, Januar 28th, 2010

„Wer Visionen hat, der soll zum Arzt gehen!“ sagte Helmut Schmidt einmal, Ex-Kanzler der Bundesrepublik. Im Fall von Steve Jobs möchte ich da widersprechen. Der Mann hat Visionen, und zwar durchaus vernünftige.

Gestern wurde sein neuester Wurf der Öffentlichkeit vorgestellt, das iPad. In einem Artikel in der FAZ wird es beschrieben, und auch einige Nutzungsmöglichkeiten vorgestellt. Wer sich die Mühe macht, und die Kommentare zu dem Artikel durchliest, kommt schnell zu dem Schluss, dass einige Kommentatoren es eher mit Helmut Schmidt halten. Sie verreißen das Gerät, und werfen dem Autor Schleichwerbung vor. Ich glaube, dass diese Menschen das Potential des Geräts nicht erkannt haben.

Es bietet unter anderem den Zeitungsverlagen einen Weg aus der Krise, der gangbar und kostengünstig ist. Was spricht dagegen, sein Zeitungsabo nicht in Papierform, sondern in einem iPad lesbaren Format zu abonnieren? Für gleiches Geld, dafür ohne Papier- und Druckkosten, aber mit aktuellsten Inhalten; denn nichts ist so alt, wie die Zeitung von heute. Die Einbindung von Filmen und Slideshows wäre ein Kinderspiel, Inserenten können gänzlich andere Werbeformen nutzen, selbst die Einbindung von Google-Anzeigen wäre, nach Stichworten sortiert, möglich und erschlösse neue Einnahmequellen. Denn auch Google-Adwords-Kampagnen sind regional begrenzt einsetzbar.

Sogar Liveberichterstattungen von lokalen Veranstaltungen aus Politik, Wirtschaft und Vereinen wären ohne großen Aufwand zu realisieren. Auch der Zugriff auf das Zeitungsarchiv ist denkbar, und durchaus interessant. Natürlich ginge dies theoretisch auch jetzt schon, ohne das iPad. Schließlich gibt es ja auch Laptops. Nur sind die eher unhandlich. Man muss ein iPad auch nicht aufklappen. Die Bedienung ist einfach, das Gerät ist leicht und handlich, der Bildschirm groß genug.

Das Beispiel Zeitung ist aber nur eines von vielen anderen. Bücher werden mittels iPad gelesen werden können – in Schriftgröße und sogar Schriftart nach Wunsch. Wer einmal ein 1.500 Seiten starkes Buch in den Händen hatte, der weiß so ein leichtes iPad sicher zu schätzen.

Die Entwicklung ist sicherlich noch nicht abgeschlossen. Vieles an Funktionen ist noch denkbar, einiges noch nicht erfunden. Nun könnte man meinen, dass ich ein Apple-Fan bin, und gar nicht anders kann, als das gut zu finden. Dem ist nicht so. Ich besitze weder ein iPhone, noch sonst ein Gerät von Apple. Lediglich die Software iTunes habe ich installiert. Natürlich habe ich auch schon mit Apple-Rechnern gearbeitet, war aber alles andere als euphorisch, was deren Performance anging. In den letzten Jahren aber, das muss ich zugeben, sind die Geräte nicht nur optisch besser, sondern auch leistungsfähiger geworden. Vielleicht fange ich ja mal mit dem iPad an. Ich mag Visionen.

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Mercedes SLS AMG – das bisschen Luxus sei uns gegönnt

Montag, Januar 25th, 2010

Ich bin sehr gespannt, ob ich dieses Fahrzeug mal in Natura sehen werde. Leider hat in meinem Umfeld niemand das nötige Kleingeld, sich diesen Gurkeneimer zuzulegen. Die abfällige Bezeichnung ist übrigens nur dem Neid geschuldet. Vollbildmodus und Lautstärke rauf:

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Aus meinen Suchanfragen 10

Dienstag, Januar 5th, 2010

Es suchte jemand den “Höchststeuersatz bei 30000000 Euro”.

Lieber Suchender/liebe Suchende, wer 30 Millionen Euro sein Eigen nennt, der sollte sich doch wohl einen Steuerberater leisten können, oder? Falls nicht, für 10 % der Summe als Honorar erteile ich gern fachkundig Auskunft.

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Guten Rutsch!

Donnerstag, Dezember 31st, 2009

Bei dem Wetter ist das gar nicht so abwegig, das, mit dem Rutschen. Ich meine das natürlich ganz traditionell, verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2010. Mögen sich alle Ihre Wünsche für das neue Jahr erfüllen, mögen Sie sich auch morgen noch an die guten Vorsätze von heute Abend erinnern, und sie, wie jedes Jahr, im nächsten über Bord werfen. Wir lesen uns im neuen Jahr …

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Sail away …

Dienstag, Dezember 29th, 2009

Beim Sale gibt’s jetzt Prozente!

In der Galeria Kaufhof nämlich. So tönt es allerorten aus den Radiogeräten. Mit ganz viel Glück haben die Kollegen aus der Werbeagentur des Kaufhofs (türkisch-englisch?) ca. 20% ihres Zielpublikums damit erreicht. Nun kann es natürlich sein, dass die restlichen 80% der angestrebten Zielgruppe zielstrebig in die Galeria Kaufhof rennen, um satte Prozente auf Segelzubehör geschenkt zu bekommen. Oder, man geht eher woanders hin, weil man kein Segelboot hat, sowieso im Binnenland wohnt, und es bei anderen satte Rabatte auf Damen- und Herren-Unterbekleidung gibt, wer weiß. Vielleicht sollte Grönemeyer für den Kaufhof sein Alkohollied umdichten: “Werbung ist das Schiff, auf dem ihr untergeht …”

Update 30. 12. 09

Gerade noch einmal richtig hingehört:

Beim Sale gibt’s jetzt Prozente geschenkt!

Ist ja eigentlich noch schöner. Na ja, geschenkt! Dann füge ich halt bei den Tags noch “Pleonasmus” hinzu.

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Frohe Weihnachten

Mittwoch, Dezember 23rd, 2009

Allen Besuchern dieses Blogs, allen Freunden und Bekannten wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest. Und da ja, wie schon gezwitschert, im Radio immer nur die fünf gleichen Weihnachtslieder gespielt werden, habe ich hier noch eins meiner Lieblingsweihnachtslieder für Euch ausgesucht:

Ein anderes meiner Favoriten findet Ihr auf dem Olivenölkontor.

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